Kein Personalabbau durch die Hintertür

Der Vorstand hat beschlossen: Es gilt nun konzernweit ein Mindeststandard von drei Präsenztagen pro Woche. Das soll bis Ende 2027 schrittweise in allen Gesellschaften umgesetzt werden.

Laptop auf einem Holztisch in einem hellen Raum. Auf dem Bildschirm ist die Uhrzeit „08:21:57“ zu sehen. Neben dem Laptop liegen eine Brille, ein Etui oder eine Tasche und weitere unscharfe Gegenstände. Links steht eine weiße Tasse. Im Hintergrund befinden sich große Fenster, die viel Tageslicht hereinlassen. Die Aufnahme ist insgesamt leicht unscharf mit hellem, weichem Licht.

Jetzt gibt es bei Beschäftigten und Führungskräften viel Unruhe. Denn vielen Beschäftigten wurden einst Versprechungen und Zusagen gemacht. Der neue Beschluss kann ihre Lebensplanung stark beeinflussen.

Sachlich lässt sich dieser Arbeitgeber-Kurschwenk nicht begründen, denn Fakt ist: Die DB ist kein Unternehmen von der Stange. Die Anforderungen in den einzelnen Betrieben sind unterschiedlich. Wer jeden Bereich über einen Kamm schert, ignoriert die Realität vor Ort.

Naheliegend ist dagegen folgendes: Der Konzernverstand beschleunigt seine Abbauziele durch diese Maßnahme und nimmt einen Personalabbau durch die kalte Küche billigend in Kauf. 

Deine EVG-Betriebsräte werden jetzt hart um die Ausgestaltung ringen, die zur Arbeitsweise in deinem Betrieb passen. 

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