Karlsruhe: Erneut starkes Signal für den Fernverkehr

Nach unseren Stationen im Südwesten haben wir heute in Karlsruhe erneut deutlich gemacht, worum es geht: den Erhalt eines flächendeckenden Fernverkehrs. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Umwelt- und Projektmanagement der Deutschen Bahn haben wir ein unüberhörbares Zeichen gesetzt.

Gruppe von etwa 13 Personen steht im Freien vor Bäumen und hält ein großes weißes Banner. Auf dem Banner steht in großen Buchstaben: „Karlsruhe braucht Fernverkehr.“ Links und rechts auf dem Banner ist das EVG-Logo zu sehen. Mehrere Personen halten Schilder mit den Aufschriften „DAMIT DEUTSCHLAND NICHT DEN ANSCHLUSS VERLIERT.“ sowie „SCHIENE ÖFFNEN: JA. STÄDTE OPFERN: NEIN!“. Eine rote Fahne ist hinter der Gruppe sichtbar. Sonniger Tag mit Schatten auf dem Boden, im Hintergrund Bäume und teilweise parkende Fahrzeuge.

Der Landesverbandsvorstandsvorsitzende Manuel Amberger brachte es vor Ort auf den Punkt: „Wir lassen uns das System Schiene nicht von privaten Profithaien zerfleddern! Wenn die Bundespolitik private Betreiber auf die lukrativen Strecken lässt, ohne sie für das gesamte Netz in die Pflicht zu nehmen, gefährdet sie den Anschluss ganzer Regionen. Mobilität darf kein Luxusgut für wenige Rennstrecken werden!“

„Wir lassen uns das System Schiene nicht von privaten Profithaien zerfleddern! Manuel Amberger, Landesverbandsvorstandsvorsitzender

Es darf nicht sein, dass private Anbieter die Gewinne auf attraktiven Strecken erzielen, während Karlsruhe und viele Regionen das Nachsehen haben. Wir fordern vom Bundesverkehrsminister faire Spielregeln und tragfähige Paketlösungen für das gesamte Netz.

Ein großes Dankeschön an alle, die heute erneut Gesicht gezeigt haben – für unsere Arbeitsplätze, für die Fahrgäste und für ein starkes Schienennetz. Wir bleiben laut. Wir bleiben dran.

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