Kabinettsbeschluss zur GKV-Reform: Jetzt sozial nachbessern

Nach dem Kabinettsbeschluss zur Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fordern die DGB-Gewerkschaften klare Korrekturen. Reformen sind nötig – aber nicht auf Kosten der Versicherten.

Person steht auf einem Bahnsteig eines großen Bahnhofs. Die Person trägt ein langärmeliges Oberteil in Rosé mit V-Ausschnitt, eine feine Halskette und kleine Ohrringe. Die Haare sind kurz und dunkel und leicht gewellt. Der Oberkörper ist frontal zur Kamera ausgerichtet, die Arme sind seitlich angewinkelt. Im Hintergrund sind Gleise, ein überdachter Bahnsteig mit Glasdach, unscharfe wartende Personen sowie ein gelbfarbener Zug zu sehen. Die Umgebung wirkt hell und weitläufig.

Die stellvertretende EVG-Vorsitzende Cosima Ingenschay findet deutliche Worte:

„So geht das nicht. Wenn am Ende wieder die Versicherten mehr zahlen oder weniger bekommen, ist das der falsche Weg. Gesundheit darf nicht teurer werden, nur weil die Union sich vor wirksamen und gerechten Maßnahmen drückt.“

Die Gewerkschaften im DGB machen klar: Veränderungen im System werden gebraucht. Entscheidend ist aber, dass sie gerecht sind. Die Finanzierung der GKV muss breiter und fairer aufgestellt werden, statt die Last weiter einseitig zu verteilen.

Für die EVG steht fest: Eine gute Gesundheitsversorgung muss für alle bezahlbar und verlässlich bleiben. Dafür braucht es jetzt echte soziale Nachbesserungen.

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