Die stellvertretende EVG-Vorsitzende Cosima Ingenschay findet deutliche Worte:
„So geht das nicht. Wenn am Ende wieder die Versicherten mehr zahlen oder weniger bekommen, ist das der falsche Weg. Gesundheit darf nicht teurer werden, nur weil die Union sich vor wirksamen und gerechten Maßnahmen drückt.“
Die Gewerkschaften im DGB machen klar: Veränderungen im System werden gebraucht. Entscheidend ist aber, dass sie gerecht sind. Die Finanzierung der GKV muss breiter und fairer aufgestellt werden, statt die Last weiter einseitig zu verteilen.
Für die EVG steht fest: Eine gute Gesundheitsversorgung muss für alle bezahlbar und verlässlich bleiben. Dafür braucht es jetzt echte soziale Nachbesserungen.
