Imtakt im Juni: EVG im Tarifkonflikt - was Gewerkschaft ausmacht

Wie funktioniert eigentlich ein Tarifkonflikt? An zwei aktuellen Beispielen aus unserem Organisationsbereich zeigen wir in der neuen imtakt, worauf es ankommt: Dass die Beschäftigten aktiv werden und dem Arbeitgeber zeigen, dass sie für ihre Interessen einstehen.

Grafik mit rotem Hintergrund und großem weißen Schriftzug „IMTAKT“ oben links. Rechts daneben steht „Ausgabe 3 | Mai/Juni 2026“. Darunter drei Textkästen: „1. Mai 2026 – EVG bundesweit präsent“, „EVG im DGB – Stark unter einem gemeinsamen Dach“ und „BRW 2026 – EVG bleibt bestimmende Kraft“. Im unteren Bereich ein Gruppenfoto mit mehreren Personen, die rote Westen tragen und Transparente mit der Aufschrift „EVG“ (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft) halten. Einige Personen heben die Arme. Im Vordergrund sind Schilder mit dem Text „Heute ist Streiktag!“ und „Heute ist kein Arbeitstag. Heute ist Streiktag!“ zu sehen. Über dem Foto steht in großen roten und schwarzen Buchstaben: „Klare Haltung im Tarifkonflikt: Das ist EVG“.

So geschehen unlängst bei Vossloh Rail Services: Mit dem ersten Warnstreik in der Geschichte des Unternehmens konnte endlich Bewegung in die stockenden Tarifverhandlungen gebracht und ein guter Abschluss erzielt werden. Auch die Kolleg:innen von GBM Gleisbaumechanik haben inzwischen zweimal die Arbeit zeitweise niedergelegt. Hier steht ein Ergebnis noch aus, aber das Signal der Beschäftigten ist eindeutig: Wir kommen wieder, wenn nötig.

Die Wahllokale sind abgebaut, die neugewählten Betriebsratsgremien sind konstituiert. Wir werfen noch einmal einen auswertenden Blick auf die Betriebsratswahlen 2026 und zeigen an ausgewählten Beispielen, wie es zu den Ergebnissen gekommen ist und welche Rolle die Betriebsgruppen dabei gespielt haben.

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Jedenfalls für die Beschäftigten des Transdev-Konzerns. Hier wird im Sommer der neue Aufsichtsrat gewählt. Wir zeigen auf, wie die Wahl funktioniert und worauf es bei der Wahl ankommt.

Was geht, wenn nichts mehr geht? Liegengebliebene Züge, defekte Oberleitungen, Wildunfälle… das sind nur einige der Faktoren, die tagtäglich den Schienenverkehr beeinträchtigen. Dann sind die Notfallmanager:innen der DB InfraGO gefragt, um Abhilfe zu schaffen und den Verkehr wieder in Fluss zu bringen. Wir haben eine Notfallmanagerin bei ihrer herausfordernden Arbeit begleitet.

Die aktuelle imtakt wird derzeit produziert. Bereits jetzt kann sie hier online gelesen werden. 

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