Gut informiert älter werden: Seniorenkreis Nürnberg im Austausch zu Wohnformen

Zur Mai-Versammlung traf sich der Seniorenkreis 2 des OV Nürnberg im kleinen Saal der Gaststätte Genossenschaftssaalbau in Nürnberg-Bauernfeind. Rund 35 Kolleginnen und Kollegen nahmen an dem Treffen teil.

Großer Innenraum mit Holzboden, hellen Wänden und Fenstern an der rechten Seite. Mehrere lange Holztische stehen parallel, an denen viele Personen auf Stühlen sitzen. Auf den Tischen liegen Papierunterlagen, Mappen, Stifte und rote Flyer; außerdem stehen Gläser mit Getränken, Flaschen mit Wasser und Biergläser mit aufgedrucktem Schriftzug. Im Hintergrund befindet sich eine Leinwand; davor steht eine Person mit Papieren in den Händen. Weitere Personen sitzen an einem Tisch nahe der Leinwand. An den Wänden hängen Vorhänge und ein dekoratives Wandobjekt. Ein Beamer steht auf einem Tisch im vorderen Bereich. Die Szene wirkt wie eine Versammlung oder Besprechung in einem Gastraum.

Hans Roth, stellvertretender Vorsitzender, eröffnete die Versammlung, gratulierte den Geburtstagskindern des Monats April und gab anschließend einen Rückblick auf die vergangenen Aktivitäten. Besonders in Erinnerung blieb die gemeinsame Wanderung nach Effeltrich zur Kirschbaumblüte im fränkischen Umland. Zudem stellte er die kommenden Termine vor: Neben weiteren Wanderungen sind auch Tagesausflüge geplant, unter anderem nach Regensburg und Ipsheim.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand ein informativer Vortrag von Norbert Schammann vom Stadtseniorenrat Nürnberg. Er informierte über altersgerechte Wohnformen und zeigte praxisnah auf, wie ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden gelingen kann. Thematisiert wurden unter anderem barrierearme Umbaumaßnahmen wie die Anpassung von Badezimmern, breitere Türen oder das Vermeiden von Stolperfallen.

Darüber hinaus stellte Schammann alternative Wohnformen vor – vom Mehrgenerationenhaus über Wohngemeinschaften bis hin zum betreuten Wohnen. Der Vortrag stieß auf großes Interesse und regte zahlreiche Gespräche an. Deutlich wurde dabei: Der Wunsch, so lange wie möglich im eigenen Zuhause zu bleiben, ist groß. Gleichzeitig ist es wichtig, sich frühzeitig mit möglichen Alternativen auseinanderzusetzen.

Zum Abschluss bedankte sich Hans Roth für den informativen Beitrag und schloss die Versammlung. Die teilnehmenden Seniorinnen und Senioren verabschiedeten sich mit Vorfreude auf das nächste Treffen im Juni. Dann wird Matthias Birkmann, Geschäftsstellenleiter der EVG-Geschäftsstelle Nürnberg, als Gast erwartet.

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