Großes Interesse an „Rente am Mittag“ zur Rentenkommission der Bundesregierung

Mit rund 100 Teilnehmenden stieß am 24. Juli die digitale Veranstaltung „Rente am Mittag: Rentenkommission der Bundesregierung – Die Ergebnisse“ auf großes Interesse.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Camille Logeay (HTW Berlin und Mitglied der Alterssicherungskommission der Bundesregierung) sowie Dr. Magnus Brosig (Arbeitnehmerkammer Bremen) ordnete EVG-Vizevorsitzende Cosima Ingenschay die Vorschläge der Rentenkommission ein und machte deutlich: Die EVG wird Verschlechterungen bei der Rente nicht hinnehmen.

Für die EVG sind die roten Linien klar: Die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, eine weitere Anhebung des Rentenalters durch die Kopplung an die Lebenserwartung sowie Angriffe auf die Altersteilzeit sind sozial ungerecht und treffen insbesondere Beschäftigte mit hohen körperlichen und psychischen Belastungen. 

Gleichzeitig setzt sich die EVG für eine solidarische Rentenversicherung ein – unter anderem durch die Einbeziehung weiterer Berufsgruppen in die gesetzliche Rentenversicherung und die Stärkung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungen.

Noch ist nichts entschieden: Die Beratungen beginnen im Herbst. Umso wichtiger ist jetzt der politische Druck. Gemeinsam mit dem DGB wird die EVG für eine gerechte Alterssicherung kämpfen und ruft zur Beteiligung an den bundesweiten DGB-Großdemonstrationen für den Sozialstaat auf. 

zurück