EVG und VIDA stärken gewerkschaftliche Zusammenarbeit

Vertreter:innen der EVG haben sich in Wien mit dem Robert Hofmann von der österreichischen Gewerkschaft VIDA und Betriebsrat bei der ÖBB‑Infra zu einem fachlichen Austausch getroffen.

Vier Personen der EVG-Delegation stehen im Freien auf Rasen und schauen in Richtung Kamera. Hinter ihnen befindet sich ein Sandfeld, das durch ein gelbes Volleyball-Netz und Pfosten begrenzt ist. Im Hintergrund stehen viele hohe Bäume, dahinter ragt ein hohes Gebäude über die Baumkronen hinaus. Die Sonne scheint stark, dadurch fallen lange Schatten der Personen auf den Rasen. Die Personen tragen Freizeitkleidung wie Jeans, Pullover, Jacke und T‑Shirt.

Im Mittelpunkt standen die aktuellen Entwicklungen im Konzernumbau, strategische Fragen der Eisenbahninfrastruktur sowie gemeinsame Herausforderungen im europäischen Schienenverkehr. Die Gespräche zeigten deutlich, wie eng die Themen beider Länder miteinander verknüpft sind. Von Investitionsstrategien über Personalgewinnung bis hin zu langfristigen Infrastrukturprojekten.

Die Delegationen betonten, dass ein kontinuierlicher Dialog notwendig ist, um die Interessen der Beschäftigten in einem sich rasant verändernden Mobilitätssektor wirksam zu vertreten. „Der Austausch mit den Kolleg:innen aus Österreich ist sehr wertvoll. Insbesondere bei den Themen zur Eisenbahninfrastruktur stellen wir viele Überschneidungen fest und wollen weiter unsere Zusammenarbeit intensivieren. Wir nehmen viele wertvolle Impulse mit nach Deutschland und planen schon den nächsten Austausch.“, so Kristian Loroch.

Sport verbindet und schafft Räume, in denen Menschen unabhängig von Herkunft, Funktion oder Hierarchie zusammenkommen können.

Kristian Loroch

stellv. EVG-Vorsitzender

Ein besonderer Programmpunkt war die Vorstellung des Sportcampus des Arbeitersportvereins der Eisenbahner:innen, den die ÖBB gemeinsam mit dem Betriebsrat als innovatives und nachhaltiges Angebot für ihre Beschäftigten reaktiviert hat. Der Campus bietet vielfältige Sport‑ und Begegnungsmöglichkeiten und trägt maßgeblich dazu bei, Kolleg:innen langfristig zu binden und für die eigene Arbeit zu begeistern. Die Kombination aus moderner Infrastruktur, konsequenter Gesundheitsförderung und gelebter Gemeinschaft setzt ein starkes Zeichen dafür, wie attraktive Rahmenbedingungen im Arbeitsumfeld gestaltet werden können. „Ein aktives Vereinsleben stärkt demokratische Grundsätze und ist ein wichtiger Baustein für eine offene Gesellschaft“, fasst Kristian Loroch abschließend zusammen.

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