Zusammen mit den anderen Mitgliedsgewerkschaften des DGB positionierten sich die Kolleginnen und Kollegen der EVG klar für den Erhalt des Sozialstaats. Die Pläne aus Berlin – darunter die drohende Aufweichung des Acht-Stunden-Tages sowie Einschnitte im Renten- und Gesundheitssystem – stoßen bei den Beschäftigten der Mobilitätsbranche auf deutlichen Widerstand.
Aktive Beteiligung an der Spitze des Demozugs
Die EVG brachte sich aktiv in die Gestaltung des Aktionstages ein und übernahm Mitverantwortung an der Spitze der Bewegung. Das Frontbanner der Demonstration wurde unter anderem von Nelli Beller (Geschäftsstellenleiterin in Stuttgart) und Manuel Amberger (Landesverbandsvorsitzender) getragen. Sie führten den gemeinsamen Demozug an und zeigten, dass die EVG in der Region fest an der Seite der Beschäftigten steht.
Der Landesverbandsvorsitzende Manuel Amberger brachte die Stimmung der Teilnehmenden auf den Punkt: „Wir erleben gerade einen massiven Angriff auf die sozialen Errungenschaften, die sich die Kolleginnen und Kollegen über Jahrzehnte hart erarbeitet haben. Wenn in Berlin über längere Arbeitszeiten und Rentenkürzungen nachgedacht wird, zeigt das eine völlige Entkopplung von der Realität in den Betrieben. Wer jeden Tag im Schichtdienst, auf der Schiene oder im Bus die Mobilität dieses Landes sichert, hat ein Recht auf ein gesundes Arbeitsleben und eine sichere Rente ohne Abschläge. Dafür stehen wir heute hier – solidarisch und entschlossen!“
EVG-Jugend auf der Bühne vertreten
Auch die gewerkschaftliche Jugend setzte ein deutliches Zeichen für die Zukunft der Nachwuchskräfte. Ein sichtbarer Moment war der Auftritt auf der großen Bühne auf dem Schlossplatz: Hier vertrat Fabian Engelbrecht die Interessen der jüngeren Generation im Verkehrssektor. Er hielt das Jugend-Frontbanner und verlieh den Forderungen nach sicheren Perspektiven und verlässlichen Rahmenbedingungen im Rahmen der Jugendkundgebung direkten Nachdruck.
Die Kernbotschaften des Tages blieben über alle Altersgruppen hinweg eindeutig: Ein verlässliches Einkommen im Alter, der Schutz von Arbeitnehmerrechten und eine bezahlbare, bestmögliche Gesundheitsversorgung dürfen nicht zur Disposition stehen.
Ein Signal in Richtung Bundespolitik
Die Stuttgarter Kundgebung war Teil eines bundesweiten Aktionstages, an dem sich laut DGB-Angaben rund 175.000 Menschen in 15 Großstädten beteiligten. Für die EVG war die Teilnahme ein Erfolg: Sie hat mit klaren Positionen an der Spitze und einer engagierten Jugend auf der Bühne gezeigt, dass die Beschäftigten im Verkehrswesen bereit sind, für ihre sozialen Standards einzustehen.






