ETF und EVG auf der InnoTrans 2026: Beschäftigte gestalten die Zukunft der Bahn mit

Auf der InnoTrans 2026 in Berlin haben die EVG und die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) deutlich gemacht: Die Zukunft des Schienenverkehrs braucht nicht nur moderne Technologien, sondern auch starke Arbeitnehmerrechte und gute Arbeitsbedingungen.

Gruppenfoto mit sechs Personen auf einer Treppe vor einer großen blauen Wand. Oben auf der Wand steht in großen weißen Buchstaben „EUROPE FOR RAIL“. Hinter der Gruppe ist ein Kreis aus gelben Sternen zu sehen. Die Personen tragen überwiegend Business- oder Business-Casual-Kleidung sowie Namensschilder. Rechts und links verlaufen Metallgeländer entlang der Treppen. Die Aufnahme ist frontal und symmetrisch ausgerichtet.

Gemeinsam mit Gewerkschaften aus ganz Europa setzte sich die EVG dafür ein, dass die Interessen der Beschäftigten bei der Digitalisierung und Weiterentwicklung des Bahnsektors berücksichtigt werden. Im Fokus standen insbesondere der Einsatz neuer Technologien zur Verbesserung der Sicherheit sowie faire Rahmenbedingungen für mobile Beschäftigte.

Die EVG unterstrich, dass Innovation nur dann nachhaltig erfolgreich ist, wenn sie die Beschäftigten unterstützt und ihre Arbeit sicherer macht. Ein Beispiel dafür ist die Diskussion um ein europaweites Zeiterfassungssystem, das mehr Transparenz schaffen und Überlastungen verhindern könnte.

Die zahlreichen Gespräche auf der Messe zeigten zudem, wie wichtig die Zusammenarbeit von Gewerkschaften, Unternehmen und Politik für die Zukunft der Schiene ist. Für die EVG steht fest: Die Erfahrung und das Fachwissen der Beschäftigten sind unverzichtbar, um einen modernen, sicheren und sozial gerechten Bahnverkehr zu gestalten.

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