Ehrenbrief des Landes Hessen für Michael Bollmann

Bei der traditionellen 1.-Mai-Feier des SPD-Ortsvereins Linsengericht auf dem „Hufeisenhof“ wurde Michael Bollmann mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Die Ehrung nahm der Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz, im Auftrag des Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein vor. Die Auszeichnung kam für viele überraschend und wurde von den Besucherinnen und Besuchern der Mai-Feier mit großem Beifall aufgenommen.

Im Freien stehen vier erwachsene Personen dicht nebeneinander vor Bäumen. Drei Personen tragen dunkle Jacken, eine Person trägt einen roten Kapuzenpullover mit weißem „SPD“-Aufdruck. Eine Person hält ein schwarzes Handmikrofon, eine andere hält ein weißes Blatt Papier mit dem Aufdruck „HESSEN“ und einem Wappen. Im Hintergrund sind rote Fahnen und ein roter Sonnenschirm mit der Aufschrift „SPD“ zu sehen.

Michael Bollmann (2.v.l.) wurde mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der Landrat vom Main-Kinzig-Kreis, Landrat Stolz (links) und die ersten Gratulanten waren Bürgermeister Albert Ungermann und SPD Fraktionsvorsitzende Annette Fehlhauer.

In seiner Laudatio würdigte Landrat Stolz das langjährige und vielfältige ehrenamtliche Engagement Bollmanns. Er war von 2011 bis 2016 Mitglied des Ortbeirats Geislitz, von 2016 bis 2026 Vorsitzender der Gemeindevertretung Linsengericht und ist seit vielen Jahren 1. Vorsitzender des Tennisclubs Rot-Weiß Linsengericht 73 e.V. Stolz bezeichnete ihn als „einen Ehrenamtlichen durch und durch, einen überzeugten Sozialdemokraten und einen Menschen, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen“.

Michael Bollmann engagiert sich seit Jahrzehnten in Politik, Vereinen und Zivilgesellschaft. Er gehört zu den Mutmachern, die unsere Gesellschaft braucht, ist ein leidenschaftlicher Verfechter der Demokratie und beteiligt sich aktiv an Demonstrationen und Kundgebungen gegen Rechts. 

Insgesamt blickt er auf 15 Jahre kommunalpolitisches Engagement in Hessen zurück, zuvor war er bereits in seiner früheren Heimat im Hunsrück politisch aktiv. Seit rund 20 Jahren steht er zudem an der Spitze eines Vereins. Darüber hinaus gründete er ein Netzwerk, übernahm das Amt des Integrationsbeauftragten der Gemeinde und organisierte seit 2015 maßgeblich die Flüchtlingshilfe – unter anderem mit Kleiderspenden und Sprachkursen. Für sein ehrenamtliches Wirken war ihm bereits 2014 der Ehrenbrief des Main-Kinzig-Kreises verliehen worden.

Auch gewerkschaftlich ist Michael Bollmann seit jungen Jahren aktiv. Zunächst engagierte er sich ehrenamtlich in der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED), heute EVG. Als Jugendvertreter und Personalrat bei der Deutschen Bundesbahn im Direktionsbezirk Frankfurt am Main begann sein Weg, der ihn später in hauptamtliche Funktionen führte – unter anderem als Gewerkschaftssekretär, 1. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der Ortsverwaltung Mainz sowie zuletzt als Bereichsleiter Betriebs- und Personalräte in der GdED-Zentrale in Frankfurt am Main.

In seinen Dankesworten zeigte sich Bollmann bescheiden: „Nicht reden – einfach machen!“ Bedanken wollte er sich zudem ausdrücklich bei seiner Ehefrau Sabine Bohländer für den stets gewährten zeitlichen Freiraum zur Ausübung seiner zahlreichen Ehrenämter. Der Bürgermeister der Gemeinde Linsengericht, Vertreter des SPD-Ortsvereins sowie viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen aus der Frankfurter Gewerkschaftszentrale schlossen sich den Glückwünschen an.

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