Auch die EVG Karlsruhe war aktiv vertreten. Für uns ging es vor Ort um weit mehr als reine Solidarität: Die politischen Pläne greifen Kernbereiche an, die unsere Mitglieder im Verkehrssektor ganz direkt belasten. Im Fokus des Protests standen geplante Aufweichungen des Arbeitszeitgesetzes, Verschlechterungen bei Krankheitsregelungen sowie der wachsende Druck auf die Renten- und Krankenversicherungen.
Der Vorsitzende des EVG-Landesverbandsvorstandes in Baden-Württemberg, Manuel Amberger, begleitete die Aktion vor Ort und betonte die Dringlichkeit:
„Wir stehen hier nicht nur aus partnerschaftlicher Solidarität mit dem Bündnis, sondern weil es um die nackte Existenz unserer Kolleginnen und Kollegen geht. Angriffe auf das Arbeitszeitgesetz treffen den ohnehin extrem belastenden Schicht- und Wechseldienst im Bahnbereich mitten ins Herz. Wer hier den Rotstift ansetzt oder Schutzrechte aufweicht, gefährdet die Gesundheit der Beschäftigten und die Sicherheit im gesamten Schienenverkehr. Das nehmen wir nicht kampflos hin.“
Ein herzliches Dankeschön an die Karlsruher Kolleginnen und Kollegen, die vor Ort Flagge gezeigt und unseren klaren Forderungen Nachdruck verliehen haben!



