Bahnmuseum Halle kehrt zurück: EVG unterstützt Neustart

Das Bahnmuseum Halle (Saale) feiert seine Rückkehr nach drohender Schließung – ein wichtiger Erfolg für den Erhalt ostdeutscher Eisenbahngeschichte. Nach Protesten aus Stadt, Land und Gewerkschaft öffnet das Museum am 18. April 2026 wieder seine Tore im Historischen Lokschuppen IV. Gezeigt werden Exponate der Deutschen Reichsbahn aus der DDR-Zeit.

Vier Personen stehen nebeneinander in einer Halle vor einer schwarzen Lokomotive. Die Lokomotive ist seitlich zu sehen, mit Fenstern im Führerhaus und dunkler Metalloberfläche. Hinter den Personen befindet sich eine geriffelte Metallrolltür; links steht ein Lautsprecher auf einem Stativ. Die Personen tragen Freizeit- und Businesskleidung; eine Person hält einen kleinen, glänzend verpackten Gegenstand in den Händen. Der Boden ist dunkel, die Beleuchtung ist künstlich und gleichmäßig.

Von links nach rechts: David Dvořák, Enrico Görzen, Ralf Thieme und Janina Pfeiffer.

EVG-Engagement vor Ort
Die Landesvorsitzende Janina Pfeiffer war in Abstimmung mit dem Bundesvorsitzenden Martin Burkert vor Ort. Gemeinsam mit David Dvořák, dem Vorsitzenden des Ortsverbandes Halle, wurde die Zusammenarbeit mit Ralf Thieme und Dr. Oliver Götze von der BahnStiftung angestoßen. Der Landesverband Sachsen-Anhalt setzt sich nun zusammen mit dem Museumsverein dafür ein, dieses bedeutende Zeugnis der Eisenbahngeschichte in Halle langfristig zu sichern.

Tägliche Unterstützung beim Aufbau
Gemeinsam mit Dirk Lange vom Ortsverband Halle ist die EVG täglich im Aufbaustab präsent. Vom Kennenlerntreffen am 5. April bis zur Eröffnung wird aktiv mit angepackt, um Schließungsszenarien dauerhaft zu verhindern. Der Neustart steht – für die Eisenbahnerfamilie und für Halle.

Wer sich beteiligen möchte, kann sich an Uwe Rumpf vom Museumsverein wenden: vorstand@eisenbahnmuseum-halle.de.

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