Aufsichtsratswahlen Transdev: Ergebnis steht fest

Die EVG wird künftig mit einem Vertreter im Aufsichtsrat der Transdev-Gruppe vertreten sein: EVG-Gewerkschaftssekretär Isidoro Peronace wurde als Gewerkschaftsvertreter in das Gremium gewählt.

Eine Person in einem roten Poloshirt steht vor einer Projektionsfläche und spricht zu sitzenden Teilnehmenden. Neben der Projektionsfläche stehen ein Rednerpult und ein Luftreinigungsgerät. Hinter der Person befinden sich Glaswände mit mattierten Bereichen und teilweise sichtbaren Schriftzügen. Auf der Projektionsfläche sind Text und Abbildungen zu erkennen.

Martin Burkert bei der Delegiertenvorbesprechung

Wir bedanken uns herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen und für die Unterstützung. Gemeinsam haben wir für ein gutes Ergebnis bei der Aufsichtsratswahl gekämpft. Unser Vertreter im Aufsichtsrat steht für eine starke und gelebte Mitbestimmung. Dabei arbeitet er eng mit den Betriebsräten zusammen, um die Interessen aller Beschäftigten wirksam zu vertreten.

Auch in Zukunft werden wir uns auf allen Ebenen für die Belange der Beschäftigten einsetzen. Dazu gehört, die Unternehmensstrategie der Transdev-Gruppe kritisch und konstruktiv zu begleiten sowie Lösungen für die Herausforderungen einzubringen.

Delegiertenvorbesprechung

In diesem Jahr ist das zweistufige Wahlverfahren erstmals bei Transdev angewendet worden. Das Mitbestimmungsgesetz sieht dieses Verfahren bei Unternehmen über 8.000 Beschäftigten vor. Im Juli sind in den verschiedenen Unternehmen des Transdev-Konzerns Delegierte gewählt worden, die am Mittwoch in Berlin zur Wahlversammlung zusammengekommen sind.

Am Vorabend hatte die EVG ihre Delegierten zu einer Vorbesprechung eingeladen. Der EVG-Vorsitzende Martin Burkert hatte hierfür seine Sommertour unterbrochen. „Bei der Aufsichtsratswahl geht es um eine wichtige Weichenstellung. Ihr entscheidet, wer in den kommenden fünf Jahren die Konzernführung der Transdev kontrolliert.“ Bei Themen wie der Sicherheit an Bord der Züge sei die EVG der Treiber. Aber die Interessenvertreter:innen der EVG spielten auch eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung des Konzerns. 

„Bei manchen großen Ausschreibungen mussten wir in der Tat darum kämpfen, dass wir Angebote abgeben durften“, bestätigte auch Torsten Leuschner. Er appellierte an die Delegierten: „Sagt uns, welche Themen wir mitnehmen in den Aufsichtsrat.“ Für seinen Co-Spitzenkandidaten Isidoro Peronace steht fest: „Ob BOB, Nordwestbahn oder Transdev Vertrieb: wir arbeiten in unterschiedlichen Unternehmen, aber wir haben gemeinsame Interessen. Uns eint, dass wir Eisenbahner:innen sind und dass wir stolz darauf sind.“  

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