Aus Sicht des DGB dürfen steigende Verteidigungsausgaben nicht zulasten von sozialer Sicherheit, Bildung, öffentlicher Daseinsvorsorge und Zukunftsinvestitionen gehen. Zudem spricht sich der Gewerkschaftsbund gegen die Wiedereinführung eines verpflichtenden Wehrdienstes sowie gegen die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland aus.
Der DGB bekräftigt sein Bekenntnis zu Frieden, Demokratie und internationaler Solidarität. Dauerhafte Sicherheit könne nur durch eine Politik erreicht werden, die gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und Sicherheit nicht ausschließlich militärisch definiert.
Die vollständige Erklärung des DGB zum Antikriegstag 2026 kann unten heruntergeladen werden.
Antikriegstag 2026: Friedensfähig statt kriegstüchtig
Anlässlich des Antikriegstags am 1. September 2026 ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gemeinsam mit seinen Mitgliedsgewerkschaften zu einer Politik der Friedensfähigkeit auf. Unter dem Motto „Friedensfähig statt kriegstüchtig“ fordert der DGB eine Außen- und Sicherheitspolitik, die auf Diplomatie, internationale Zusammenarbeit, soziale Gerechtigkeit und die Stärkung des Völkerrechts setzt.
