Alstom-Beschäftigte geschlossen und kampfbereit in die Tarifrunde

Ermutigt und kampfgestärkt gehen die Kolleginnen und Kollegen der Alstom Lokomotiven Service GmbH in die anstehende Tarifrunde. Bei frischen Würsten vom Grill, guter Stimmung und durchwachsenem Wetter informierten sie sich am Mittwoch über die Strategie für die bevorstehenden Tarifverhandlungen.

Gruppenfoto im Freien: Etwa 25 Personen stehen nebeneinander auf Gras vor einem roten Schienenfahrzeug mit blau-weißen Streifen. Auf dem Fahrzeug sind die gut lesbaren Schriftzüge „ALSTOM“, „Lokomotiven Service“, „Zürich“ und „Service ist unser Antrieb“ angebracht. Die Personen tragen überwiegend Arbeitskleidung in Grau und Blau, einige tragen orangefarbene Warnwesten und Schutzhelme. Viele halten kleine rote Schilder mit weißem Symbol oder Schrift in die Kamera. Im Vordergrund verlaufen Eisenbahnschienen. Im Hintergrund sind Backstein- und Industriegebäude sowie ein bewölkter Himmel zu sehen.

Was macht diese Tarifrunde besonders? In der Vergangenheit endeten Tarifrunden mangels ausreichender Mitgliederstärke der EVG im Betrieb häufig in fadenscheinigen Kompromissen. Diese Zeiten sind nun vorbei. Allein im vergangenen Jahr entschieden sich zahlreiche Beschäftigte, Mitglied der EVG zu werden, um die Entgeltungerechtigkeit im Alstom-Konzern endlich zu beenden.

So verdient beispielsweise ein Facharbeiter am Standort Stendal rund 500 Euro monatlich weniger als Kolleginnen und Kollegen an anderen Standorten. Diese Ungleichbehandlung haben die Stendaler Beschäftigten endgültig satt.

Sollte es in der kommenden Tarifrunde nicht gelingen, die Entgeltlücke in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber zu schließen, sind die Kolleginnen und Kollegen entschlossen, ihre Forderungen notfalls auch mit Streikmaßnahmen durchzusetzen.

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