35 Jahre EVG Berlin - das war unser Fest!

Bei bestem Sommerwetter feierte der Ortsverband Berlin auf dem Gelände der Parkeisenbahn Wuhlheide am 08. Juli sein 35-jähriges Bestehen mit knapp 800 Besucher*innen.

Vier Personen stehen gemeinsam auf einer kleinen Bühne vor einem Zelt; eine Person spricht an einem Mikrofon und hält ein Blatt Papier. Die vier Personen stehen nebeneinander im Vordergrund. In der Mitte steht eine Person an einem Mikrofonständer und hält ein weißes Blatt in der Hand. Alle vier Personen tragen dunkle T-Shirts oder Oberteile mit einem kleinen weißen Logo auf der Brust. Links und rechts neben der Gruppe stehen schwarze Lautsprecher. Hinter der Gruppe ist ein großes, helles Zelt aufgebaut, darunter sind Tische und weitere Personen zu sehen. Rechts im Bild steht eine hohe, schmale Fahne mit blauem und rotem Aufdruck. Im Hintergrund sind grüne Bäume und Tageslicht sichtbar.

Der Duft von Crêpes und Gegrilltem liegt in der Luft, Kinderlachen aus der Hüpfburg und an den langen Biertischen wird schon diskutiert, bevor überhaupt jemand ans Mikrofon tritt. Gekommen waren nicht nur aktuelle Kolleginnen und Kollegen, sondern auch Weggefährten, Senior:innen, Ehepartner, Kinder und Freunde. Für die Kleinen gab es Hüpfburg, Crêpes, Zuckerwatte und Eis, für alle anderen natürlich reichlich Gesprächsstoff. An den Tischen ging es immer wieder um dieselben Fragen: Was bedeuten die Umbrüche im DB-Konzern und wohin steuert der Fernverkehr angesichts neuer Konkurrenz wie Italo.

Offiziell wurde es, als Michael Bartl ans Mikrofon trat. Er blickte auf 35 Jahre EVG Berlin zurück, richtete seinen Blick allerdings zeitgleich nach vorn: Das Reformpaket der Bundesregierung. Michael rief alle Anwesenden dazu auf, sich an der für September in Berlin geplanten Demonstration des DGB zu beteiligen, um gegen die geplanten Kürzungen im Sozialbereich aktiv zu werden.

Für Unterhaltung abseits der großen Politik sorgte ab 17:30 Uhr die Tombola. Der Erlös aus dem Verkauf der Lose geht an die Parkeisenbahn Wuhlheide – eine Geste in Richtung der Gastgeber. Am Ende des Tages blieb der Eindruck eines Fests, das genau das transportierte, was die EVG-Berlin seit 35 Jahren ausmacht: Gewerkschaftliche Hauptstadtpolitik und kollegiale Gemeinschaft. Ein Miteinander zwischen politischer Rede und Warteschlange vor dem Crêpestand.

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