Psychische Gefährdungsbeurteilung
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Arbeit macht krank – eine Tatsache der sich die EVG schon lange angenommen hat. Durch die unterschiedlichsten Maßnahmen und Initiativen versuchen wir bereits, dagegen vorzugehen.

Mit dem ständigen Wandel der Lebens- und Arbeitsbedingungen verändern sich auch die Anforderungen an die Menschen in modernen Unternehmen: Modernisierungsprozesse rücken immer stärker Qualifikationen, Flexibilität und Motivation in den Mittelpunkt. Schwere körperliche Arbeiten nehmen ab, geistige und nervliche Beanspruchungen wachsen. Informationstechnologie verändert die Arbeitsumwelt. Flexible Arbeitsabläufe fordern ständig neue Lernprozesse und größere Anpassungsleistungen. Wertevorstellungen ändern sich. Die Sorge um die eigene Gesundheit ist wichtig.
Alarmierende Zahlen zeigen, dass es wichtig ist, an dem Thema der psychischen Belastung mehr denn je dran zu bleiben. Die Gesetzlichen Krankenversicherungen beklagen seit Jahren immer neue Höchststände bei der Zunahme der psychischen Erkrankungen. Verschärfte Arbeitsbedingungen führen inzwischen dazu, dass fast die Hälfte der neuen Erwerbsminderungsrenten (42 Prozent) auf psychische Belastungen zurückgeht. Innerhalb von zehn Jahren stieg die Zahl der Frühverrentungen wegen psychischer Erkrankungen von rund 25.000 auf 75.000 im Jahr 2012. Die Betroffenen sind durchschnittlich erst 49 Jahre alt.
„53 Millionen Krankheitstage“ im Jahre 2012 gehen, so die einleitenden Worte der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen zum "Stressreport 2012" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, auf psychische Störungen zurück. Die jährlich verursachten Kosten arbeitsbedingter psychischer Belastungen beziffern sich laut eines von der Hans-Böckler-Stiftung in Auftrag gegebenen Gutachtens auf fast 30 Milliarden Euro.
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