Im Vorfeld der entscheidenden Verhandlungsrunde hatten die Mitarbeitenden der Vital-Kliniken den Druck auf die Arbeitgeberseite durch Protestaktionen an den Standorten Buchenholm und Dreizehnlinden erhöht. Kolleginnen und Kollegen der EVG-Betriebsgruppen protestierten für ihre Forderung nach einer Erhöhung der Tabellenentgelte um 9,5 Prozent.
Plakate mit der Aufschrift „Zukunftsfähige Reha schaffen - mit gerechten Löhnen!“, „Nur, wer Wert schätzt, kann Wert erhalten. - Tarife jetzt anpassen!“ und „Für unsere Patient:innen geben wir alles! - Arbeitgeber: Schluss mit dem Rumgeeiere - jetzt faire Tariflöhne!“ waren auf den Protestveranstaltungen zu sehen.
„Die Proteste der Mitarbeitenden haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir in den Verhandlungen einen entscheidenden Durchbruch erzielen konnten“, betonte ein Verhandlungskommissionsmitglied. „Es ist ein Ergebnis, das sich gerade in Anbetracht der vom Arbeitgeber immer wieder in den Vordergrund gestellten wirtschaftlichen Situation der Kliniken sehen lassen kann. Mit den insgesamt 7 Prozent erreichen wir fast unsere ursprüngliche Forderung. Dies vorbehaltlich unserer Gremien.“
Bereits in der zweiten Verhandlungsrunde hatte die Verhandlungskommission die Erhöhung der Jahressonderzahlung und verschiedener Zulagen erreicht. Die EVG-Verhandlungskommission zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis und dankt allen Mitgliedern bzw. Mitarbeitenden für ihre großartige Unterstützung, ohne die das Ergebnis sicherlich nicht so zügig erreicht worden wäre. Solidarität stärkt!
