Unsere Geschichte
Gewerkschaften sind das Stärkste, was die Schwachen haben: Mit dem Beginn des Eisenbahnzeitalters in Deutschland entstanden auch schnell erste Interessenvertretungen der Eisenbahner. Die nahezu unmenschlichen Arbeitsbedingungen konnten nur durch Zusammenschluss, Solidarität und gemeinsames Handeln verbessert werden. Unternehmen und Obrigkeit versuchten lange Zeit erfolgreich, diese Zusammenschlüsse zu verhindern. Die erste echte Eisenbahnergewerkschaft in Deutschland wurde 1896 gegründet: der Verband der Eisenbahner. Während andere Organisationen berufsständisch organisiert und kaisertreu waren, standen beim VdE erstmals die Interessen der Beschäftigten im Mittelpunkt. Und das ist bis heute unsere Verpflichtung.
In unserer langen Geschichte haben wir – wie viele unserer Schwestergewerkschaften – Niederlagen und Aufbrüche erlebt: die Zersplitterung während der Weimarer Republik, die Zerschlagung durch die Nazis, die Wiederbegründung nach dem Krieg. Wir haben daraus gelernt: Die EVG zeigt klare Kante gegen Rechts und sie bekennt sich klar zu den Werten der Einheitsgewerkschaft.
Die EVG in ihrer heutigen Gestalt entstand 2010 durch den Zusammenschluss der DGB-Gewerkschaft TRANSNET und der Beamtenbunds-Gewerkschaft Verkehrsgewerkschaft GDBA.
Historische Bilder
Publikationen als E-Paper
- Beschäftigte bei den Bahnen und ihre Gewerkschaften - DER STÄNDIGE KAMPF ZUR VERBESSERUNG DER LEBENS- UND ARBEITSBEDINGUNGEN 1835 – 2018, 2. Auflage
- „Einigkeit – Von der Zersplitterung der Eisenbahner zur vereinten Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) 1835-2012“ Frankfurt Main, Oktober 2012, 1. Auflage 2012
Die Titel „Der ständige Kampf. Beschäftigte bei den Bahnen und ihre Gewerkschaften“ kann auch als Buch bestellt werden. Hier klicken

























