Fernverkehr sichern statt Strecken aussortieren – EVG-Aktion in Ulm!

Mit unserer Protestreihe für den Erhalt eines starken und flächendeckenden Schienenfernverkehrs haben wir heute in Ulm ein weiteres deutliches Zeichen gesetzt. Gemeinsam mit motivierten Sicherungskräften der Fahrwegdienste aus Ulm haben wir uns für einen Fernverkehr starkgemacht, der allen Menschen zugutekommt – und nicht nur dort fährt, wo die höchsten Gewinne zu erwarten sind.

Sieben Personen stehen vor einem Gebäude mit der Beschriftung „Reisezentrum Information“. Die Personen tragen teilweise orange Warnwesten und halten ein großes weißes Banner mit der Aufschrift „Ulm braucht Fernverkehr.“ Mehrere Personen halten Schilder mit den Texten „Schiene öffnen! Ja. Städte opfern. Nein!“ und „Damit Deutschland nicht den Anschluss verliert.“ Eine Person hält eine rote Fahne mit dem ver.di-Logo. Im Hintergrund sind Fenster, Türen, Hinweisschilder und ein DB-Automat zu sehen.

Der geplante Einstieg privater Anbieter darf nicht dazu führen, dass sich wirtschaftlich attraktive Verbindungen herausgepickt werden, während andere Strecken, Standorte und Arbeitsplätze unter Druck geraten. Der Schienenfernverkehr ist ein wesentlicher Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge und muss auch künftig zuverlässig, flächendeckend und bezahlbar bleiben.

Unsere Botschaft ist klar: Wir brauchen faire Wettbewerbsbedingungen, die den Erhalt des Gesamtnetzes sichern und die Interessen der Beschäftigten genauso berücksichtigen wie die der Fahrgäste. Nur so kann die Schiene ihre wichtige Rolle für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität erfüllen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Sicherungskräften der Fahrwegdienste aus Ulm, die unsere Aktion mit ihrem Einsatz unterstützt und damit ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt haben.

Wir bleiben laut. Wir bleiben dran. Für die Beschäftigten, für die Fahrgäste und für den Erhalt eines starken Fernverkehrs in Deutschland.

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