Meldungen zu #Werke

Eberswalde: Bahn und Politik müssen Zusagen einhalten

Eberswalde: Bahn und Politik müssen Zusagen einhalten

Die EVG ist mit dem aktuellen Stand der Verhandlungen zum Verkauf des Bahnwerks Eberswalde unzufrieden. „Um bis zum 30. Oktober dieses Jahres eine tragfähige Lösung zu finden, müssen die Bahn und das Land Brandenburg die verbleibenden Tage intensiv nutzen, um die noch offenen Fragen zu klären“, sagte der stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel. Die EVG erwarte, dass die Gespräche mit mehr Nachdruck geführt werden, um die Zukunft des Werkes fristgerecht zu sichern: „Unsere Kolleginnen und Kollegen in Eberswalde haben endlich Klarheit über ihre Zukunft verdient“, so der EVG-Vize.

DB Werk Eberswalde kann erhalten bleiben

DB Werk Eberswalde kann erhalten bleiben

„Für das Instandhaltungswerk in Eberswalde gibt es wieder eine realistische Chance. Das Werk kann erhalten bleiben, unser Kampf und der unermüdliche Einsatz der Kolleginnen und Kollegen haben sich gelohnt.“ Dieses Fazit zog der stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel nach dem Spitzengespräch am Montagabend in Berlin. An dem Treffen nahmen unter anderem der Vorstandsvorsitzende der DB AG, Rüdiger Grube, die zuständigen Betriebsräte aus dem Werk Eberswalde sowie, auf Betreiben der EVG, auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke teil.

EuroMaint Rail GmbH: Fragen über Fragen?

In der Aprilausgabe Fakten wirft der EuroMaint Rail Geschäftsführer Robert Lehmann, bezogen auf die Politik und die Gewerkschaften bei der Reduzierung der Überkapazität in der Güterwageninstandhaltung, Fragen über Fragen auf. Insbesondere gegenüber der Politik spricht Lehmann davon, warum DB Werke privilegiert werden?

EuroMaint Rail GmbH: Wir werden rechtlich vorgehen!

EuroMaint Rail GmbH: Wir werden rechtlich vorgehen!

In der Bespitzelungsaffäre des Gesamtbetriebsratsvorsitzenden durch die Geschäftsführung, werden die EVG und der Gesamtbetriebsrat weitere rechtliche Schritte einleiten. Die bisherigen Antworten des Geschäftsführers reichen bei weitem nicht aus, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Die EVG, IG BCE und IG Metall sind entsetzt darüber, zu welchen Mitteln der Geschäftsführer Robert Lehmann hier greift.

Spitzengespräch: EVG weiterhin kampfbereit

Spitzengespräch: EVG weiterhin kampfbereit

Ein Spitzengespräch mit Rüdiger Grube zur Zukunft des Bahnwerkes in Eberswalde brachte am Dienstagabend keine Lösung. Nach wie vor ist die DB AG nicht bereit, den Schließungsbeschluss zurückzunehmen. Allerdings wolle man Alternativkonzepte zum Erhalt weiterhin prüfen.

Druck machen: für Werke-Erhalt - gegen Zerschlagung

Druck machen: für Werke-Erhalt - gegen Zerschlagung

Die EVG und ihre Betriebsräte kämpfen weiter um den Erhalt der Bahnwerke in Zwickau und Eberswalde. Die DB AG hatte im Oktober deren Schließung verkündet. Angeblich seien sie nicht ausgelastet und arbeiteten nicht wirtschaftlich. DB-Chef Grube hatte aber zunächst ernsthafte Bereitschaft erkennen lassen, die Werke weiterzuführen, sollte eine tragfähige Möglichkeit dazu bestehen. Diese Möglichkeit liegt zwischenzeitlich auf dem Tisch: Ein Konzept der EVG und des Betriebsrates aus Eberswalde- dieses Konzept ist auch dem Aufsichtsrat der DB AG bekannt.

EuroMaint Rail: Lehmann gibt Bespitzelung zu!

EuroMaint Rail: Lehmann gibt Bespitzelung zu!

Den Gewerkschaften EVG, IGBCE und IG Metall liegen Informationen vor, wonach der EuroMaint Rail-Geschäftsführer Robert Lehmann zugibt, dass er eine Privatdetektei damit beauftragt hat, die Kommunikation zwischen dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats EuroMaint Rail GmbH und der EVG überwachen zu lassen. Den diesbezüglich entstandenen Verdacht hat Herr Lehmann inzwischen mit Schreiben vom 12. März 2015 an Rechtsanwalt Jäckel bestätigt. Wie dem Schreiben zu entnehmen ist, wird darin der Auftrag an eine Detektei zu verdeckten Ermittlungen gegen den Betriebsrat eingeräumt.

Niemals aufgeben: Proteste gegen DB-Werkeschließungen

Niemals aufgeben: Proteste gegen DB-Werkeschließungen

Strahlender Sonnenschein in Berlin- vielleicht auch ein Hoffnungsschimmer für rund 600 Beschäftigte der DB Werke in Eberswalde und Zwickau. Vor dem Bahntower suchte eine Delegation der Betroffenen das Gespräch mit den Mitgliedern des Aufsichtsrates des Schienen-Konzerns. Insbesondere den Vertreter der Anteilseigner wurde noch einmal deutlich gemacht, dass es Alternativen zur Schließung beider Standorte gibt. Das Kontrollgremium beschäftigt sich nämlich unter anderem mit der Werkeproblematik.