SPNV: Drei Kernforderungen für die Branche

Die EVG will ihre tarifpolitischen Erfolge in ihrem gesamten Organisationsgebiet durchsetzen. So soll das mit der DB AG erfolgreich verhandelte EVG-Wahlmodell künftig bei allen führenden Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland gelten. Das haben die zuständigen Gremien am Mittwoch gefordert.

Auch unsere Kolleginnen und Kollegen bei der Transdev, bei Netinera, der BeNex, bei Abellio, Keolis und der HLB sollen künftig selbst entscheiden können, ob sie ab dem 1.1.2018 mehr Geld, mehr Urlaub oder eine Arbeitszeitverkürzung wollen.

In den anstehenden Tarifverhandlungen wird zudem das Thema Altersvorsorge eine wichtige Rolle spielen. Wir wollen nicht, dass unsere Kolleginnen und Kollegen irgendwann von Altersarmut betroffen sind. Deshalb ist es unser Ziel, die Möglichkeit der betrieblichen Vorsorge auch bei Unternehmen außerhalb der DB AG zu schaffen.

„Der Schienenpersonennahverkehr ist eine starke Branche und unsere dort beschäftigten Kolleginnen und Kollegen verdienen einen starken Tarifvertrag“

Regina Rusch-Ziemba, Stellvertretende EVG-Vorsitzende und Verhandlungsführerin

Und wir wollen erreichen, dass künftig alle unsere im Schienenpersonennahverkehr beschäftigten Kolleginnen und Kollegen von den herausragenden Leistungen des „Fonds für soziale Sicherung" profitieren können. Dessen Leistungen können nur von Mitgliedern der EVG in Anspruch genommen werden.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am Donnerstag, den 30. März 2017, in Berlin statt. Dort wird die EVG ihre Forderungen platzieren.

Der Schienenpersonennahverkehr ist eine starke Branche. Unsere dort beschäftigten Kolleginnen und Kollegen verdienen einen starken Tarifvertrag. Dafür werden wir als EVG in der aktuellen Runde sorgen.

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