24.01.2012

Alexander Kirchner, Marie-Theres Nonn und Karl-Heinz Zimmermann
Karl-Heinz Zimmermann, langjähriges Vorstandsmitglied der TRANSNET, ist nun offiziell im Ruhestand. Marie-Theres Nonn, Präsidentin des Bundeseisenbahnvermögens, überreichte ihm in Fulda die Zurruhesetzungs-Urkunde. „Ruhe“ ist für Zimmermann allerdings relativ. „Ab dem 1. Februar ändert sich nur der Rahmen“, sagte er auf dem Empfang, zu dem zahlreiche Weggefährten erschienen waren. Er werde sich auch weiterhin für die Beschäftigten im Schienenverkehr einsetzen.
Karl-Heinz Zimmermann gehörte dem TRANSNET-Vorstand seit 2000 an und ist seit 2008 in der Altersteilzeit. In den vergangenen Jahren engagierte er sich vor allem als mobifair-Vorstand sowie als Mitglied der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA). Sein Hauptthema ist die Durchsetzung von Tariftreuegesetzen in den Bundesländern. Viele Tariftreueregelungen trügen die Handschrift von Karl-Heinz Zimmermann, hob der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner in seiner Laudatio hervor.
„Es gibt nicht viele, auf die die Bezeichnung „Gewerkschafter mit Leib und Seele“ so zutrifft wie auf dich“, so Kirchner. „Um dich zu verstehen, muss man Köln und die Kölner verstehen. Et hätt noch immer jootjejange ist einer deiner Leitsprüche.“ Dies zusammen mit den „Macher-Qualitäten“ habe den Erfolg von Karl-Heinz Zimmermann ausgemacht. „Es kommt aber noch eines hinzu: Karl-Heinz hatte keine Angst, vor nichts und vor niemandem.“ Kirchner wünschte dem früheren EVG-Vorstand viele weitere gesunde und erfolgreiche Jahre. „Den Willen zum sozialen Engagement hast du wie eh und je.“