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16.01.2012

Vodafone: Interessenausgleich nicht gescheitert
 

Der Interessenausgleich „Borkum“ ist nach Aussage des Vodafone-Gesamtbetriebsrates (GBR) nicht gescheitert. Damit schließt sich das Gremium der Position von EVG und IG Metall sowie der zuständigen Betriebsräte an.

Der GBR wiederspricht damit dem Management von Vodafone. Das Unternehmen beabsichtigt die Einsetzung einer Einigungsstelle, um das Verfahren auf Kosten der betroffenen Arbeitnehmer „durchzupeitschen“. Im Dezember gab es zwei kurze Besprechungstermine, auf denen allerdings weder über Inhalte noch über Alternativen zum Projekt "Borkum" verhandelt wurden.

Wir fordern gemeinsam mit dem GBR nach wie vor die Einsetzung eines externen betriebswirtschaftlichen Experten. Dieser soll die Interessen des Unternehmens und der Beschäftigten beurteilen und Alternativen zum Outsourcing und zum geplanten Arbeitsplatzabbau aufzeigen. Das ist der Sinn von Interessenausgleichverhandlungen. Diese gemeinsame Forderung der Gewerkschaften, der Betriebsräte sowie des GBR ist nun wichtiger denn je und muss umgehend umgesetzt werden!