23.05.2012
In Fulda ist der Sozialpolitische Ausschuss (SPA) der EVG zu seiner jährlichen Sitzung zusammen gekommen. Als Gast des höchsten sozialpolitischen Gremiums der EVG fordert DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach ein Umsteuern in der Rentenpolitik. „Wir müssen Solidarität neu organisieren und dafür auch den Bundestagswahlkampf nutzen. Wir müssen Druck machen für eine neue Ordnung am Arbeitsmarkt und für soziale Sicherungssysteme, die auch wirklich soziale Sicherheit bieten.“
14.05.2012
Die Verhandlungen zum Jobticket sind festgefahren. Während die EVG ein echtes Jobticket fordert, setzt die Arbeitgeberseite auf eine „Miniregelung“. Nach dem Vorbild der alten Fahrvergünstigungsgemeinschaft Deutscher Eisenbahnen (FDE) zwischen der DB AG und einigen Eisenbahnverkehrsunternehmen sollen die Fahrkarten von und zur Arbeit nur von den teilnehmenden Unternehmen gegenseitig anerkannt werden.
25.04.2012
Nach der Bildung der neuen EVG Landesverbände hat sich am Montag in Fulda der neue Arbeitskreis RÜG konstituiert. Nach der Richtlinie der gewerkschaftlichen Seniorenarbeit berät er den Übergangsbundesvorstand und später den Bundesvorstand der EVG in Fragen der Altersversorgung Deutsche Reichsbahn (AVDR) und der Angleichung des Rentenwertes Ost.
11.04.2012
Die Verhandlungen zum Jobticket verlaufen mehr als schleppend. Die EVG hat zunehmend den Eindruck, dass die Arbeitgeber offenbar nur wenig Interesse an einer zeitnahen Lösung dieses Themas haben.
23.03.2012
Freitag war der Tag der Lohngerechtigkeit, der so genannte Equal Pay-Day. Am 23. März wurde daran erinnert, dass der Lohnunterschied von Frauen und Männern in Deutschland immer noch bei 23 Prozent liegt. Der Aktionstag markiert den Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus länger arbeiten mussten, um auf das durchschnittliche Jahresgehalt von Männern zu kommen.
20.03.2012
Die Forderung nach einer Senkung des Krankenkassenbeitrags ist blanker Populismus. Bei Lichte betrachtet fallen die Überschüsse in der Gesetzlichen Krankenversicherung deutlich niedriger aus als zurzeit suggeriert wird.
08.02.2012
Der Gesetzgeber hat zu Beginn dieses Jahres Änderungen beim Kindergeld beschlossen. Damit will er das bislang komplizierte Antrags- und Nachweisverfahren vereinfachen.
02.02.2012
In einem Positionspapier haben der DGB und seine Einzelgewerkschaften das "Arbeitspapier zur Pflegereform" des Bundesgesundheitsministers scharf kritisiert. So würden die Pläne dem Bedarf in der Pflege in keiner Weise gerecht und erschweren die erforderlichen Strukturreformen, um die notwendige Betreuung von demenzkranken Menschen zu gewährleisten.
24.01.2012
Die DB AG unterstützt die Zielsetzungen der EVG zur besseren Vereinbarung von Familie, Pflege und Beruf. Dieses Bekenntnis gab Personalvorstand Weber in seinem Antwortschreiben an die für die Chancengleichheits- und Familienpolitik zuständige stellvertretende EVG Vorsitzende, Regina Rusch-Ziemba.
06.01.2012
Zum Jahresende 2011 hat die BAHN-BKK eine sehr erfolgreiche Entwicklung bilanziert. Aktuell sind 600.901 Kunden bei der Unternehmenskasse der Deutschen Bahn AG versichert. Dieses hohe Vertrauen und die Kundenzufriedenheit spiegeln sich in der aktuellen Versicherten- und Geschäftskundenbefragung des TÜV Saarlands wieder, der die BAHN-BKK mit dem Prädikat "TÜV service tested" ausgezeichnet hat.
03.01.2012
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft hat die erneuten Forderungen nach einer "Rente mit 69" scharf zurückgewiesen. "Professoren im Weihnachtsurlaub sind schnell mal mit Vorschlägen zur Stelle. Ob die etwas mit der Wirklichkeit der Menschen zu tun haben, ist dann meistens die zweite Frage", sagte die stellvertretende EVG-Vorsitzende Regina Rusch-Ziemba. "Was wir brauchen, ist eine langfristig angelegte Rentenpolitik, die sich an den beruflichen Realitäten der Menschen orientiert. Was wir nicht brauchen, ist, dass jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf getrieben wird."
02.01.2012
CSU-Chef Horst Seehofer hat die „Rente mit 67“ in Frage gestellt. Die jetzt ausgelöste Debatte kommt spät, aber vielleicht nicht zu spät. In diesem Jahr beginnt die allmähliche Erhöhung des Renteneintrittsalters.
29.12.2011
Zum 1. Januar 2012 ändern sich die Leistungsansprüche der Versicherten an die Pflegeversicherung in fast allen Leistungsbereichen. Dabei steigen die Sachleistungen in der Pflegestufe II am stärksten, nämlich um 70 Euro.
20.12.2011
Als Reaktion auf ein Schreiben der stellvertretenden EVG Vorsitzenden Regina Rusch-Ziemba hat die Immobilientochter der Landesbank Baden-Württemberg den Schutz der Interessen der Eisenbahnmieter zugesagt.
08.12.2011
Die EVG hat von der Landesbank Baden-Württemberg den Schutz der Mieterinteressen der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner gefordert. Hintergrund ist der Verkauf der Immobilientochter des Geldinstituts aufgrund einer EU-Vorgabe. Zu dieser Immobilientochter gehört auch die Stuttgarter Eisenbahnsiedlungsgesellschaft ESG.
05.12.2011
Die EVG kann einen weiteren Erfolg zur Zukunftsabsicherung ihrer Mitglieder verbuchen. Jetzt konnten die Verhandlungen zum so genannten bAV-TV abgeschlossen werden. Darin werden die arbeitgeberfinanzierten Leistungen zur betrieblichen Altersvorsorge für die Arbeitnehmer verschiedener Unternehmen des DB Konzerns vereinbart.
29.11.2011
Die Kritik der EVG am Kurs des Wohnungskonzerns Annington hatte Erfolg. Das Unternehmen hat nun angekündigt, wieder verstärkt Hausmeister und Handwerker einzusetzen. Zuvor hatte es zahlreiche Beschwerden von Mietern der Eisenbahnerwohnungen gegeben, die nur noch per Hotline ihre Probleme melden konnten.
07.11.2011
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat die Ergebnisse des Koalitionsgipfels zur Pflegeversicherung kritisiert. "Diese Beschlüsse sind völlig unzureichend", sagte die stellvertretende Vorsitzende Regina Rusch-Ziemba. "Das großspurig angekündigte Jahr der Pflege endet mal wieder in einer simplen Beitragserhöhung." Sie kritisierte, dass damit der Beitrag über die 2-Prozent-Marke steige, "ohne dass eigentlich klar ist, ob und welche Leistungsverbesserungen damit für die Versicherten verbunden sind. Damit ist deutlich: Dahinter steht kein Reformkonzept."
27.10.2011
Zum Start der Online-Befragung zur Rente (www.ichwillrente.net) hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Repräsentativ-Umfrage bei forsa in Auftrag gegeben. Danach zeigt sich ein klares Bild: Eine deutliche Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger (79 Prozent) spricht sich dafür aus, die Milliardenüberschüsse der Gesetzlichen Rentenversicherung für die Bekämpfung von Altersarmut zu verwenden.
25.10.2011
„Das Jahr 2011 ist das Jahr der Pflege“, verkündete noch im letzten Frühjahr der damalige Gesundheitsminister Rösler und verschwand ins Wirtschaftsministerium. Sicher – „Jahr des Nichtstuns“ würde es wohl eher treffen denn in diesem Jahr wird es - realistisch betrachtet - nicht mehr zu einem Gesetzeswerk kommen. Auch die Spitzen von CDU, CSU und FDP vermochten in ihrer Koalitionsrunde am 21. Oktober den Knoten der Gegensätzlichkeiten nicht zu durchschlagen. Bekannt wurde lediglich: Wiedervorlage in der Spitzenrunde am 6. November.
24.10.2011
Zurzeit läuft der „Rentendialog“ der Bundesregierung. Obwohl allgemein anerkannt ist, dass in Zukunft immer mehr Menschen Altersarmut droht, bietet Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen bislang nur Scheinlösungen an. Mehr noch: Die Koalition will den Beitrag zur Gesetzlichen Rentenversicherung absenken: für 2012 um 0,3 Prozentpunkte und im Jahr 2013 um nochmals 0,5 Prozentpunkte.
21.10.2011
Für die Europäische Union sind die Prioritäten ganz klar gesetzt: Wer in Rente geht oder pensioniert wird, muss im Alter über so viel Geld verfügen, dass ein angemessener Lebensstil auch ohne Hinzuverdienst möglich ist. Um dieses Ziel zu erreichen wird auf europäischer Ebene derzeit ein so genanntes „Weißbuch Rente“ erarbeitet. Über den aktuellen Stand der parlamentarischen Beratungen diskutierte die SPD-Europaabgeordnete Jutta Steinruck jetzt mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Regina Rusch-Ziemba, und zahlreichen interessierten Mitgliedern in der EVG-Zentrale in Frankfurt.
20.10.2011
In Frankfurt am Main hat am Mittwoch die konstituierende Sitzung des neuen Verwaltungsrates der BAHN-BKK stattgefunden. Zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates wurde unser Kollege Hans Jürgen Dorneau (55) aus Oerlinghausen gewählt.
18.10.2011
Es bleibt dabei: Frauen dürfen hierzulande putzen, Kinder erziehen und Schwerstkranke pflegen. Sie dürfen Briefe tippen und Akten ablegen. Sie dürfen schlossern, schreinern und Loks fahren. Sie dürfen sogar unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen. Nur in den Vorstands-Etagen der Unternehmen, da haben sie nach wie vor nichts zu suchen. Das ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs zwischen Bundesregierung und Wirtschaft zur Frauenquote.
06.10.2011
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat die Eckpunkte zur Pflegereform auf unbestimmte Zeit verschoben. CDU, CSU und FDP sind sich selbst in den grundlegenden Fragen der Finanzierung des künftig stark steigenden Pflegebedarfs uneinig und streiten in aller Öffentlichkeit über unterschiedliche Finanzierungsvorschläge. Von Konzept keine Spur.
05.10.2011
Arbeitsbedingte Erschöpfungssyndrome (Burn-out) sind zurzeit in aller Munde. Psychische Belastungen und Erkrankungen drücken jedoch nicht nur Fußballtrainer und Popsänger, sondern sehr viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
04.10.2011
1995 wurde mit der Einführung der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) ein eigenständiges Leistungssystem zur Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit als fünfte Säule der sozialen Sicherung etabliert. Seitdem konnte die Soziale Pflegeversicherung die Situation von Menschen, die wegen der Schwere der Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind, maßgeblich verbessern. Sie hat u.a. zum Ausbau der Pflege-Infrastruktur beigetragen und ist damit auch Grundlage für die Schaffung von Hunderttausenden von qualifizierten Arbeitsplätzen gewesen.
04.10.2011
Es ist unstrittig, dass Altersarmut künftig ein immer größeres Problem wird, weil der Niedriglohnsektor seit Jahren wächst und die Renten bis zu 30 Prozent gekürzt worden sind. Altersarmut muss deshalb mit grundlegenden Reformen entgegen gewirkt werden. Der DGB hat gemeinsam mit den Einzelgewerkschaften seine Anforderungen dazu vorgelegt.
12.09.2011
Die EVG lehnt die Rente mit 69 ab. Wieder einmal gehe es nur darum, die Finanzen auf Kosten der Beschäftigten zu sanieren. Auf den demografischen Wandel werde mit „demografischem Murks“ reagiert. Stattdessen müssten aber Unternehmen und Arbeitsplätze so gestaltet werden, dass Menschen ihre Tätigkeit möglichst lange gesund ausüben könnten.
09.09.2011
Zuschussrente - Das BMAS schlägt die Einführung einer Zuschussrente vor. Die Zuschussrente soll folgendermaßen aussehen: • Es soll eine Zuschussrente bezahlt werden, wenn alle Alterseinkommen unterhalb von 850 Euro liegen. Partnereinkommen soll angerechnet werden, soweit es oberhalb von 850 Euro liegt.
06.09.2011
Hier finden Sie ein Interview mit der Stellvertretenden Vorsitzenden Regina Rusch-Ziemba sowie Fragen und Antworten zum Betriebsrentenzuschuss-TV (BetrRz-TV).
25.07.2011
In der dritten Verhandlungsrunde konnte die Verhandlungsdelegation der EVG ein akzeptables Ergebnis erreichen. Wir danken allen Beschäftigten, die an den Tarifdialogen teilgenommen haben und durch ihre Kampfbereitschaft die notwendige Bewegung für diesen Abschluss erzeugt haben.
20.07.2011
Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der BAHN-BKK waren sehr schwierig. Dabei spielte die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Deckelung der Verwaltungskosten sowie die inzwischen feststehenden finanziellen Belastungen für die Schließung von Betriebskrankenkassen eine wesentliche Rolle.
01.07.2011
Hier finden Sie die Richtlinie Gewerkschaftliche Seniorenarbeit der EVG.
01.07.2011
Hier finden Sie die Richtlinie Sozialpolitischer Ausschuss der EVG.
07.06.2011
Im Juli 2010 forderte TRANSNET von der KBS ein Gesamtkonzept zur beruflichen Fortentwicklung im mittleren Dienst. Daraufhin beauftragte der KBS Vorstand die Geschäftsführung mit den organisatorischen und personalwirtschaftlichen Voraussetzungen für eine zukunftsorientierte Personalentwicklung und Beförderungsmöglichkeiten. Ebenso wurde der Laufbahnwechsel vom mittleren in den gehobenen Dienst für besonders leistungsstarke Beamtinnen und Beamte zugelassen.
19.05.2011
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat die Forderung des Sachverständigenrates nach einer weiteren Erhöhung des Renteneintrittsalters scharf kritisiert.
09.05.2011
Mehr als 170.000 Menschen haben die Petition gegen die Kopfpauschale unterschrieben. Darunter auch zahlreiche Seniorinnen und Senioren. Denn auch sie sind von den einkommensunabhängigen Zusatzbeiträgen betroffen, die die schwarz-gelbe Koalition beschlossen hat. Am 9. Mai fand eine öffentliche Anhörung zu der Petition im Petitionsausschuss des Bundestages statt.
15.04.2011
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber (BDA) hat im April 2011 ein Positionspapier unter dem Titel „Die Pflegepläne gehen vollständig in die fasche Richtung“ veröffentlicht, mit dem sie auf die aktuelle Diskussion um die Finanzierung der Pflegeversicherung reagiert.
30.03.2011
Arbeitsschutz und Gesundheitsvorsorge bleiben eine wichtige Aufgabe für die Betriebsparteien. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hervor.
10.03.2011
Das vom Deutschen Gewerkschaftsbund ins Leben gerufene Bündnis „Köpfe gegen Kopfpauschale“ setzt seine Unterschriftenaktion gegen die von der Koalition beschlossene Gesundheitsreform fort. Das Bündnis aus Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Jugend- und Frauen-, Ärzte- und Migrantenverbänden warnt vor der drohenden Kopfpauschale in der Krankenversicherung und wirbt für eine Bürgerversicherung:
03.03.2011
EVG-Kollege Gerhard Schimm wurde am Dienstag in Berlin einstimmig als Konzernschwerbehindertenvertreter der DB AG wiedergewählt. Damit wurde seine erfolgreiche Arbeit für die Schwerbehinderten und Gleichgestellten im Konzern nachhaltig gewürdigt.
02.02.2011
Unter diesem Oberbegriff artikulieren der DGB und die Einzelgewerkschaften ihre Vorstellungen zur anstehenden Pflegereform. Das Positionspapier, derzeit noch im Abstimmungsprozess, stellt eine umfassende Diskussionsgrundlage aller im Kontext der Pflegeversicherung genannten Herausforderungen dar und beinhaltet unsere gewerkschaftlichen Forderungen sowie eine Bewertung der Vorschläge der Koalitionsparteien.
02.02.2011
Reformen und kein Ende – auch in der Sozialpolitik. Stand 2010 im Zeichen der "Gesundheitsreform" (die letztendlich auf eine Beitragssatzerhöhung der gesetzlichen Krankenversicherung hinauslief), so hat Gesundheitsminister Rösler (FDP) 2011 zum "Jahr der Pflege" gekürt. Ob das etwas Gutes bedeutet, ist allerdings abzuwarten.
02.02.2011
In der Gesundheitspolitik gleicht die Bundesregierung einem Gesangsverein, dem die Notenblätter und der Dirigent abhandengekommen sind. Jeder singt so, wie er möchte. Könnte man meinen. Das Problem dabei: Klammheimlich gibt Klavierbegleiter Rösler dabei die Melodie vor. Er will weiter das Lied vom Ausstieg aus dem Solidarsystem anstimmen. Die Gewerkschaften sollten nicht müde werden, dagegen anzusingen. Unser Vorteil: Wir singen mit einer Stimme.
02.02.2011
Bereits im Koalitionsvertrag der Schwarz-gelben Regierungskoalition zeichnete sich das Vorhaben ab: Gesetzlich Versicherte sollen ihre Behandlung künftig häufiger beim Arzt bezahlen und sich das Geld dann von der Krankenkasse rückerstatten lassen. Seit 1. Januar ist das nun als Wahlmöglichkeit für gesetzlich Versicherte eingeführt. Aber Vorsicht: Hier lauert die nächste Kostenfalle!
13.12.2010
Die DGB Reformkommission hat am Montag der Präsidentin des Bundesrates, Hannelore Kraft, offiziell ihre Erklärung: „Für ein solidarisches Gesundheitssystem der Zukunft“ übergeben. Am kommenden Freitag wird die Länderkammer über die Einführung der Kopfpauschale nach den Plänen der Bundesregierung beraten.
01.12.2010
Die neue Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat auf ihrem Gründungskongress eine „solidarische zukunftsorientierte Sozialpolitik“ gefordert. Die sozialen Sicherungssysteme müssten so gestaltet werden, „dass sie ihrem Verfassungsauftrag gerecht werden“, heißt es in einem Grundsatzpapier, das die Teilnehmer des EVG-Gründungskongresses in Fulda verabschiedeten. Insbesondere fordert die EVG „eine sachgerechte Ausstattung der sozialen Sicherungssysteme mit Finanzmitteln, die auf dem Prinzip einer solidarisch gerechten Finanzierung beruhen.“
29.11.2010
Die Zukunft unseres Sozialsystems ist eines der großen politischen Themen. Positiv: Auch die Versicherten haben hier Stimme und damit Gestaltungsrahmen. Mit den Sozialwahlen werden alle sechs Jahre die Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber in den Selbstverwaltungsorganen der Sozial-versicherungsträger gewählt. Für die nächsten Wahlen am 1. Juni 2011 sind jetzt die Listen der EVG-Kandidaten eingereicht worden.
08.11.2010
Seit Anfang Oktober sammelt das Aktionsbündnis „Köpfe gegen Kopfpauschale“ Unterschriften gegen die Einführung der Kopfpauschale im Gesundheitswesen. Innerhalb von drei Wochen haben mehr als 65.000 Menschen unterschrieben. Damit ist das erforderliche Quorum bereits erreicht. Nun wird die Petition dem Petitionsausschuss des Bundestages übergeben.
05.10.2010
Das Aktionsbündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale" hat eine Online-Petition mit dem Titel "Für mehr Solidarität in der
Krankenversicherung und gegen die Kopfpauschale" beim Deutschen Bundestag eingereicht. Damit soll ebenfalls gegen die von der Bundesregierung geplante Gesundheitsreform protestiert werden.
22.09.2010
Unsere Gewerkschaft und der DGB haben den Beschluss des Bundeskabinetts zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung scharf kritisiert. Die Pläne von Gesundheitsminister Philipp Rösler sind eine Provokation für 70 Millionen gesetzlich Versicherte.