15.05.2012
Beschäftigte der DB AG erhalten für 2011 eine Mitarbeiterbeteiligung in Höhe von 300 Euro. Darauf hat sich die EVG mit den Arbeitgebern verständigt. Anlass sind die guten Wirtschaftszahlen der DB AG.
11.05.2012
EVG und NGG protestieren gegen die Zerschlagung von Scandlines. Offenkundig soll die Reederei aufgeteilt und dann in Teilen verkauft werden. Zunächst wird der Frachtbereich veräußert. Für die Gewerkschaften ist das Vorgehen der bisherigen Eigentümer vollkommen unverständlich. Die Beschäftigten verlangen endlich Klarheit.
03.05.2012
Die EVG und ihre Betriebsräte sagen der Überlastung der Beschäftigten bei den Bahnen verstärkt den Kampf an. Dazu haben rund 160 Betriebsräte auf einer Konferenz einen Maßnahmenplan erarbeitet. In ihrer "Frankfurter Erklärung" verlangen Gewerkschaft und Interessenvertreter u. a. den Abbau von Überstunden und die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze.
02.05.2012
Mehr als 160 Arbeitnehmervertreter aus ganz Deutschland nehmen am Donnerstag, den 03.Mai 2012, an einer Betriebsrätekonferenz in Frankfurt teil. Die Konferenz steht unter dem Thema „Mehr Verkehr - mehr Mobilität - mehr Personal“ und wird sich ausschließlich mit den Problemen beschäftigten, die aus dem immer deutlicher werdenden Personalmangel bei den Eisenbahnen resultieren.
02.05.2012
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat massive Kritik an der fehlerhaften Personalplanung der Verkehrsunternehmen in Deutschland geübt. „Mittlerweile müssen viele Mitarbeiter Millionen von Überstunden leisten, um den Betrieb der Eisenbahnen überhaupt noch aufrecht halten zu können“, machte der stellvertretende Vorsitzende der EVG, Klaus-Dieter Hommel, deutlich. Immer häufiger komme es vor, dass S-Bahnen und Regionalzüge wie auch Güterzüge einfach stehen blieben, weil es an Lokführern oder Mitarbeitern im Stellwerk fehle. Die EVG sei nicht gewillt, diesen untragbaren Zustand länger hinzunehmen.
20.04.2012
Die Gewerkschaften EVG und NGG üben scharfe Kritik an dem geplanten Verkauf von Frachtlinien durch die Reederei Scandlines. Das Unternehmen werde auf Raten zerschlagen. Zusätzlich soll es Umstrukturierungsmaßnahmen in anderen Bereichen geben. Davon sind insgesamt bis zu 600 Arbeitsplätze betroffen. Damit werde ein wichtiger Standort- und Imagefaktor für Mecklenburg-Vorpommern zerstört.
20.04.2012
Die Tarifverhandlungen bei der Weser-Ems Busverkehr stehen vor der Eskalation. Die Arbeitgeberseite akzeptierte den letzten Kompromissvorschlag der Gewerkschaft nicht. Sie will die Löhne für Neueingestellte absenken.
20.04.2012
Die EVG hat vor einem Bahn-Kahlschlag in Brandenburg gewarnt. Anlass sind Pläne des Potsdamer Infrastrukturministeriums. Danach sollen Verbindungen mit unter 500 Fahrgästen am Tag nicht mehr bedient werden. Aus Sicht der Gewerkschaft ist das Vorgehen verkehrspolitisch falsch. Hinzu kommt der drohende Verlust von Hunderten Arbeitsplätzen. Ministerpräsident Platzeck soll den Kahlschlag verhindern.
19.04.2012
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert den zügigen Ausbau der Schieneninfrastruktur. Nur so könnten die Zuwächse beim Güterverkehr auf die Schiene gelenkt werden. Insbesondere verlangt die EVG einen zügigen Ausbau der deutschen Zulaufstrecken zu den alpenquerenden Verbindungen. Daneben fordert die EVG die Befreiung der Schiene von Strom- und Ökosteuer.
08.04.2012
Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider erwartet, dass der Mindestlohn zu einem zentralen Thema des Bundestagswahlkampfes 2013 wird. Er hoffe sehr für eine Mehrheit im Bundestag nach dem September 2013, sagte der SPD-Politiker der imtakt, dem Mitgliedermagazin der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). In der Bevölkerung gebe es eine waschsende Zustimmung.
28.03.2012
EVG und ver.di besetzen die fünf Arbeitnehmersitze im Aufsichtsrat von Veolia Verkehr. Das ist das Ergebnis der Wahlen zum Kontrollgremium. Rund 4.000 Beschäftige waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.
28.03.2012
Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Alexander Kirchner, hat scharfe Kritik an den Forderungen von drei Rechtsprofessoren geübt, das Streikrecht in Deutschland für bestimmte Berufsbereiche einzuschränken. „Unter dem Vorwand, insbesondere kleine Spartengewerkschaften in ihre Schranken verweisen zu müssen, wird hier ein Generalangriff auf das grundgesetzlich geschützte Recht des Arbeitskampfes gestartet“, kritisierte Kirchner. Das würden sich die Gewerkschaften nicht gefallen lassen.
16.03.2012
EVG und ver.di haben eine stärkere Zusammenarbeit im Verkehrssektor verabredet. Dazu unterzeichneten beide einen Kooperationsvertrag. Ziel ist u. a. die Festlegung einer gemeinsamen tarifpolitischen Strategie. Außerdem soll der Organisationsgrad im Verkehrssektor erhöht werden.
07.03.2012
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert mehr Anstrengungen für die Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln. Hintergrund sind aktuelle Zahlen, nach denen die Übergriffe auf Bahn-Beschäftigte erneut zugenommen haben. Bundesländer und Verkehrsverbünde müssten in ihren Ausschreibungen auch Einfluss auf die Besetzung von Zügen mit genügend und entsprechend qualifiziertem Personal nehmen.
29.02.2012
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat die beabsichtigten Änderungen am Personenbeförderungsgesetz als „völlig verfehlt“ kritisiert. Richtig wäre es gewesen, den Busverkehr in den ländlichen Regionen zu stärken, um so etwas für die Daseinsvorsorge zu tun, machte der EVG-Vorsitzende, Alexander Kirchner, bei einer Anhörung des Bundestags-Verkehrsausschusses deutlich. Stattdessen habe die Regierung den Schwerpunkt auf die Liberalisierung der Fernbuslinien gelegt.
13.02.2012
Scharfe Kritik an den sozialen Einschnitten, die Griechenland jetzt abverlangt werden, hat der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Alexander Kirchner, geübt. "Für mich als Gewerkschafter ist es ein Unding, dass den Griechen vorgeschrieben wird, die Mindestlöhne abzusenken. Das ist ein unzulässiger Eingriff in die Grundsätze der Tarifautonomie", machte Kirchner deutlich.
13.02.2012
Die EVG kritisiert aktuelle Vorschläge der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex. Das Gremium will Änderungen in der Arbeit von Aufsichtsräten herbeiführen. Dabei geht es unter anderem um die Beteiligung der Arbeitnehmer. Nach Auffassung der EVG würden diese geschwächt.
08.02.2012
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) kritisiert die aktuellen Vorwürfe gegen das Eisenbahn-Bundesamt als „schlechten Faschingsscherz“. Bundes-verkehrsminister Ramsauer hatte zuvor einen Umbau der Behörde angekündigt. Hintergrund ist der andauernde Streit um die lange Dauer der Zulassungsverfahren für neue Züge. Diese seien aber durch Personalmangel verursacht, so die Gewerkschaft. Durch das 2011 verabschiedete „Handbuch Eisenbahnfahrzeuge“ gebe es bereits Regularien zur Verkürzung der Zulassungsverfahren. Die Gewerkschaft warnte davor, die Beschäftigten zu Sündenböcken zu machen.
16.01.2012
Das Bundesarbeitsgericht verhandelt am Dienstag über die Altersversorgung Deutsche Reichsbahn. Konkret geht es um die Klage eines Betroffenen. Die EVG unterstützt den ehemaligen Reichsbahner. Auch sie pocht auf die Zahlung dieser betrieblichen Altersversorgung. Der Streit dauert inzwischen 20 Jahre.
13.01.2012
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) warnt den Berliner Senat erneut vor einer Teilausschreibung der Berliner S-Bahn. Eine Teil-ausschreibung würde die Zerschlagung des Verkehrssystems bedeuten und brächte keine Verbesserung für Kunden oder Beschäftigte. Die S-Bahn sei technisch ein Verkehrsmittel aus einem Guss und müsse deshalb auch aus einer Hand betrieben werden. Eine Teilausschreibung sei auch ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten.
09.01.2012
Die EVG will im Zukunft-Tarifvertrag bei der DB umfangreiche Maßnahmen im Sinne der Beschäftigten regeln. Dazu gehört die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu gehören aber beispielsweise auch Beschäftigungssicherung und flexible Übergänge in die Altersrente. In den Verhandlungen mit der DB am Montag wurde ein Arbeitsplan abgestimmt.
07.01.2012
Die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht -ebenso wie die Forderung nach Beschäftigungssicherung, flexibler Übergänge in die Altersrente oder einem echten Jobticket- neben weiteren Themen im Mittelpunkt der Verhandlungen zum Zukunft-Tarifvertrag, den die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in diesem Jahr baldmöglichst mit der DB AG abschließen will.
06.01.2012
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) will mit der Deutschen Bahn AG in diesem Jahr einen Zukunft-Tarifvertrag abschließen. Ziel ist es, die Veränderungen, die der Wandel auf dem Arbeitsmarkt mit sich bringt, im Interesse der Beschäftigten positiv zu gestalten.
04.01.2012
Die Deutsche Bahn will ihr Engagement regen rassistische und rechtsextreme Tendenzen verstärken. Die aktuelle Diskussion über die Gefahren rechtsextremer Gewalt zeige, „dass wir uns an der richtigen Ecke engagieren“, so Personalchef Ulrich Weber zur „imtakt“, dem Magazin der EVG. Er nannte in diesem Zusammenhang insbesondere den Wettbewerb Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt.
03.01.2012
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft hat die erneuten Forderungen nach einer "Rente mit 69" scharf zurückgewiesen. Es gebe zahlreiche Berufs-gruppen, in denen Arbeit bis 69 schlicht nicht vorstellbar sei. Nötig sei eine langfristig angelegte Rentenpolitik, die sich an den beruflichen Realitäten der Menschen orientiert. So seien bisher auch die zentralen Probleme der "Rente mit 67" nicht gelöst. Die EVG fordere daher, die Erhöhung des Renteneintrittsalters auszusetzen.