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06.12.2011

Vodafone: Unbesinnliches zur Adventszeit - Lichterkette gegen Kahlschlag in Eschborn
 

Die EVG protestiert am Mittwoch in Eschborn erneut gegen den geplanten Kahlschlag bei Vodafone. Das Unternehmen droht mit betriebsbedingten Kündigungen. Betroffen sind alleine in Eschborn 120 Beschäftigte. Dagegen macht die Gewerkschaft mobil. Mit einer "unbesinnlichen Lichterkette" soll auf die Probleme aufmerksam gemacht werden. Bundesweit drohen über 600 betriebsbedingte Kündigungen.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) protestiert am kommenden Mittwoch (7. Dezember) in Eschborn erneut gegen den bei Vodafone geplanten Kahlschlag. Im Zuge von Umstrukturierungen droht das Unternehmen mit betriebsbedingten Kündigungen. Allein im hessischen Eschborn sind 120 Beschäftigte betroffen. "Das Vorgehen des Telekommunikationsriesen ist für uns nicht nachvollziehbar, der Stellenabbau ist nicht logisch zu begründen", kritisierte EVG-Vize Klaus-Dieter Hommel.

Deshalb werde es an diesem Tag eine "unbesinnliche Lichterkette geben, mit der wir auf die Sorgen der Menschen aufmerksam machen", erklärte Hommel. Symbolisch solle diese Lichterkette "die Arbeitsplätze in dieser dunklen Zeit schützen". Der Gewerkschafter kündigte an, dass die Proteste auch fortgesetzt würden. Am 13. Dezember sei eine ähnliche Aktion in Essen geplant. An diesem Standort setze Vodafone den Hebel "noch brutaler" an. Hier drohten 500 betriebsbedingte Kündigungen.

Hinweis an die Redaktionen:
Die Kundgebung mit Lichterkette in Eschborn beginnt am 7. Dezember um 16:30 Uhr: Vor dem Vodafone-Gebäude, Alfred-Herrhausen-Allee. Sie dauert etwa eine Stunde.