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05.10.2011

Sonderzahlung für Bundesbeamte: Kürzungs-Rücknahme begrüßt - auch 45.000 Beamte im Bahnbereich profitieren
 

Die EVG begrüßt die Rücknahme der Kürzung der Sonderzahlung für Bundesbeamte. Die Bundesregierung hatte beschlossen, das so genannte Weihnachtsgeld wieder zu erhöhen. Es war 2006 zur Haushaltskonsolidierung erheblich gekürzt worden. Die EVG hatte immer wieder auf diese Ungerechtigkeit hingewiesen. Von der jetzigen Maßnahme profitieren auch rund 45.000 Beamte im Bahnbereich.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat die Rücknahme der Kürzung der
Sonderzahlung für Beamte begrüßt. Die Bundesregierung hatte zuvor beschlossen, die
2006 erfolgte Kürzung des so genannten Weihnachtsgeldes ab 2012 zurückzunehmen.

Vor fünf Jahren war der Betrag massiv gekürzt worden. Begründung war seinerzeit die
Haushaltskonsolidierung. Bis dahin hatten Bundesbeamte noch 60 Prozent eines
Monatsgehaltes als Weihnachtsgeld bekommen, in der Folgezeit waren es nur noch 30
Prozent.

"Die Koalition kommt damit einer immer wieder von uns vorgetragenen Forderung nach", erklärte EVG-Vorstand Martin Burkert. Er verwies in diesem Zusammenhang auf ein Spitzengespräch, das er erst vor wenigen Wochen mit Bundesinnenminister Friedrich führen konnte: "Wir haben hier noch einmal deutlich gemacht, dass diese Kürzung zurückgenommen werden muss, sie war und sie ist ungerecht", betonte der Gewerkschafter.

Von dem Beschluss der Bundesregierung profitieren auch rund 45.000 Beamte im
Bereich der Deutschen Bahn AG, des Bundeseisenbahnvermögens und des
Eisenbahnbundesamtes. Diese sind in unterschiedlichen Bereichen des Konzerns tätig.
Beschäftigt sind sie offiziell beim Bundeseisenbahnvermögen.