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11.01.2011

Tarifverhandlungen DB: Positive Signale nur, wenn der Branchentarifvertrag zu Stande kommt
 

Das derzeit vorliegende Ergebnis der Tarifverhandlungen mit der DB AG ist von den zuständigen Tarifkommissionen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vom Grundsatz her durchaus positiv bewertet worden.

Gleichwohl gibt es noch einige offene Punkte, machten Heinz Fuhrmann und Regina Rusch-Ziemba deutlich. So hätten die Kommissionsmitglieder unter anderem Anstoß an der langen Laufzeit von derzeit 29 Monaten genommen.

Im Hinblick auf den zu vereinbarenden Branchentarifvertrag SPNV haben die Tarifkommissionen signalisiert, einer Lohnerhöhung von rund 3 Prozent zustimmen zu können, wenn bei den Verhandlungen mit der DB AG weitere Verbesserungen erzielt werden können. Entsprechende Verhandlungen wurden im Hinblick auf die Struktur, die Schichtzulage, das Urlaubsgeld und die betrieblichen Altersvorsorge bereits geführt.

Die EVG-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann und Regina Rusch-Ziemba machten klar, dass die positiven Signale der Tarifkommissionen nur dann zum Tragen kommen würden, wenn der Branchentarifvertrag zu Stande komme. Scheitert dieser, ist alles wieder offen.

Rückfragen: Uwe Reitz, (0173) 6 99 63 63