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23.02.2012

„Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer“
 


Gedenken in Berlin

Deutschland hat mit einer Schweigeminute der Opfer rechtsextremer Gewalt gedacht. Bundesweit haben sich Eisenbahnerinnen und Eisenbahner in zahlreichen Betrieben und Dienststellen an der Schweigeminute beteiligt. So standen etwa in Berlin die Züge und S-Bahnen still. Im Hauptbahnhof versammelten sich um 12 Uhr rund 80 Beschäftigte. Zahlreiche Reisende gesellten sich dazu.

„Wir Eisenbahnerinnen und Eisenbahner trauern um die Opfer rechter Gewalt und wir trauern mit ihren Angehörigen“, sagte der Sprecher des EVG-Landesverbandes Berlin, Meinhard Lanz. Er forderte, die mutmaßlichen Mordtaten der Zwickauer Terrorzelle vollständig aufzuklären, „und dazu gehört auch die Rolle des Verfassungsschutzes“. Lanz wies darauf hin, dass die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft sich klar gegen Rechtsextremismus und Rassismus positioniert. „Wir werden es nicht zulassen, dass in unserem Land rechtsextremes Gedankengut wieder Fuß fassen kann.“

Gedenken am Hauptbahnhof in Frankfurt/Main
Schweigeminute vor der Frankfurter DB Zentrale
Virtuelle Gedenkminute auf www.evg-online.org