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03.03.2011

Transaktionssteuer: EVG unterstützt Petition an EU-Parlament
 

Das Europäische Parlament stimmt in der kommenden Woche voraussichtlich über die EU-weite Einführung einer Finanztransaktionssteuer ab. Das Bündnis „Steuer gegen Armut“, dem auch die EVG angehört, unterstützt die Einführung einer solchen Steuer. Wir unterstützen deshalb auch eine entsprechende Online-Petition an die EU-Parlamentarier.

Noch vor kurzem schien es, dass die Mitglieder des Europaparlaments über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer einen Kompromiss gefunden hatten. Doch nun wollen sich einige Abgeordnete des Europaparlaments nicht mehr an diesen Kompromiss erinnern. Deshalb und um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben die Mitglieder unseres Bündnisses eine entsprechende Internet-Plattform entwickelt. Über diese kann eine Petition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer unterschrieben und per Email an die Abgeordneten der jeweiligen Mitgliedsstaaten in der Landessprache verschickt werden.

Das Bündnis „Steuer gegen Armut“ wendet sich dagegen, dass die Kosten der Krise auf Arbeitnehmer, Rentner und Steuerzahler abgewälzt werden, während die Verursacher der Krise ungeschoren davonkommen. Warum sind Finanz-Spekulationen steuerfrei, während man auf Brot und Butter Mehrwertsteuer zahlen muss? Eine Finanztransaktionssteuer kann einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit leisten und zugleich finanzielle Mittel generieren, die für die Armutsbekämpfung eingesetzt werden können. Sie kann auch für mehr Stabilität auf den Finanzmärkten sorgen.

Hier kann die Petition abgerufen und unterschrieben werden

Weitere Informationen über die Finanztransaktionssteuer finden Sie hier:

http://www.steuer-gegen-armut.org