21.02.2011
Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Alexander Kirchner, hat der GDL einen „unverantwortlichen Umgang mit dem Recht auf Arbeitskampf“ vorgeworfen. Der Führungsspitze gehe es offensichtlich nur darum, in die Schlagzeilen zu kommen und Tausende von Pendlern zu verunsichern, statt eine Lösung am Verhandlungstisch zu erzielen, kritisierte Kirchner.
Es sei völlig unverständlich, wie ein Warnstreik erst angekündigt und dann doch nicht ausgerufen werde. „So wird das Streikrecht in Misskredit gebracht. Und das ist das Letzte, was wir Gewerkschaften brauchen“, machte der EVG-Vorsitzende deutlich.