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11.06.2011

Bahn-Azubi gegen Hass und Gewalt: auch im 11. Jahr ein voller Erfolg
 

In Berlin sind am Freitag die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt ausgezeichnet worden. Insgesamt acht Teams wurden prämiert. Die Siegerteams kamen aus Leipzig, München und Stuttgart. EVG-Vorstand Reiner Bieck würdigte den Wettbewerb „als wertvolles Projekt, das für die junge Generation, jedes Jahr wichtiger wird“.

Seit elf Jahren bereits sind die Auszubildenden der DB AG aufgerufen, sich mit Themen wie Rassismus, Gewalt oder Diskriminierung auseinanderzusetzen und Beispiele für Zivilcourage und Integration zu entwickeln. Am diesjährigen Wettbewerb haben sich 440 Azubis der ersten zwei Ausbildungsjahre mit insgesamt 60 Projekten beteiligt. Der Phantasie waren dabei wieder keine Grenzen gesetzt, wie auch die Siegerbeiträge 2011 zeigen.

Der erste Preis geht an drei Auszubildende aus Leipzig, Weimar und Magdeburg, die eine Wanderausstellung mit Portraits von Bahnreisenden mit multikulturellem Hintergrund erarbeitet haben. Den zweiten Preis gewannen zehn Münchener Jugendliche für eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Dominik-Brunner-Stiftung. Dritte Sieger waren drei Azubi aus Stuttgart. Sie stellten einen Erlebnistag für Schulklassen auf die Beine, in denen viele Schüler mit Migrationshintergrund sind.  

„Auch im elften Jahr hat der Wettbewerb nichts von seiner Frische eingebüßt“, sagte EVG-Vorstand Reiner Bieck. Er sei nach wie vor ein Projekt das seine Aktualität nicht eingebüßt hat, wenn wir uns die Gewalttaten der letzten Monate anschauen. Jedes Jahr aufs Neue wird das Projekt vom Einfallsreichtum und vom Einsatz der Jugendlichen getragen.  „Wir sind sehr stolz darauf, diesen Wettbewerb seinerzeit, gemeinsam mit der DB AG, entwickelt zu haben. Da haben wir damals genau den richtigen Riecher gehabt.“ so Bieck.