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11.11.2010

Westfalen Bus GmbH (WB): Arbeitgeberseite will offensichtlich Konfrontation in dieser Tarifrunde
 

Die Fortsetzung der Tarifverhandlung am 11.11.2010 war ein Skandal. Die Geschäftsführung verbesserte ihr altes Angebot beim Entgelt um 5 Cent für 2011 und 3 Cent für 2012 und beendete nach einer Stunde die Verhandlung. Damit soll der Lohn für einen Busfahrer im Monat lediglich um 17 Cent pro Stunde ab Januar 2011 steigen und ab Januar 2012 um 20 Cent.

Man kann es nur als Provokation werten, dass die Geschäftsführung erklärte: Eigentlich sind wir uns doch in fast allen Punkten einig, außer bei der Laufzeit und beim Entgelt. Wir bieten Ihnen statt 1 neu 1,4 Prozent ab Januar 2012 und statt 1,4 neu 1,6 Prozent ab Januar 2012. Bei der Laufzeit bleiben wir bei 27 Monaten.

Als Beitrag zur Beschäftigungssicherung der WB und vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs in NRW erklärte die Tarifkommission erneut Verhandlungsbereitschaft, ein einheitliches Tarifwerk für alle Busgesellschaften in NRW im Jahr 2011 zu vereinbaren. Sie rückte ab von ihrer Grundforderung mit 6 Prozent und fordert als Schmerzgrenze 2,8 Prozent beim Entgelt und 15 Monate Laufzeit.

Die Arbeitgeberseite lehnte ab und sah sich auch nicht in der Lage, einen konkreten weiteren Verhandlungstermin zu vereinbaren.

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA(TG) stellt eindeutig klar: Allein der Arbeitgeber trägt mit seiner Haltung die Verantwortung für die Auswirkungen!