08.10.2010
Schwerpunkt der kommenden Tarifverhandlungen für die Zeitarbeitnehmer im DB Konzern ist die Forderung nach Erhöhung des Einstiegslohnes auf 9 Euro und des Facharbeiterlohnes auf mindestens 10 Euro pro Stunde. Das Lohngleichheitsprinzip („equal pay“) soll bereits nach einer kurzen Einarbeitungszeit im Kundenunternehmen zur Anwendung kommen.
Außerdem beschloss der tarifpolitische Ausschuss der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) für den Bereich der DB Zeitarbeit GmbH weitere Forderungen zum Flächentarifvertrag ZeitarbeitTV MoVe.
Diese resultieren aus den Erfahrungen mit dem vor zwei Jahren neu verhandelten Flächentarifvertrag für Zeitarbeitnehmer im DB Konzern.
So führt die jetzige Aufteilung in eine leistungsabhängige Jahreszahlung und eine reine Erfolgsprämie zu ungewollten Nachteilen für einen Teil der Beschäftigten. Hier soll das bisherige Budget in eine leistungs- und ergebnisabhängige Jahreszahlung einfließen.
Im Oktober und November finden Teilbetriebsversammlungen statt. Danach werden die Tarifverhandlungen aufgenommen.