20.07.2010
Seit September 2009 wird ergebnislos über unsere Forderungen zum Eisenbahntarifvertrag (ETV) des AGVDE verhandelt. Derzeit verweigert der AGVDE sogar weitere Tarifverhandlungen und verweist auf einen Abschluss mit ver.di. Dieser ist aber für die TG nicht relevant.
Tatsache ist, dass die zuständige Tarifkommission das letzte, mit dem ver.di-Abschluss vergleichbare, Angebot des AGVDE als völlig inakzeptabel abgelehnt hat. Nun gilt es, für die Beschäftigten mit geeigneten Mitteln und zum richtigen Zeitpunkt die Blockadehaltung aufzubrechen und ihre berechtigten Forderungen durchzusetzen.
Genau davor haben offenbar viele Geschäftsführungen panische Angst. Sie haben zwar die miserablen Zuwächse des ver.di-Abschlusses auf alle Beschäftigten einseitig übertragen. Jetzt, wo "Krach ins Haus steht", drohen sie jedoch mit Rückforderung der „Überzahlung“.
Diese Drohungen sind völlig unsinnig, zumal der AGVDE der TG den besagten Abschluss inzwischen sogar offiziell anbietet. Zudem wird jeder durch die TG durchgesetzte Abschluss materiell höher sein, als das, was die Arbeitgeber bisher freiwillig gezahlt haben. Die Arbeitgeber werden weiter versuchen, mit allen Mitteln, auch mit der Angst der Beschäftigten, einen besseren Abschluss zu verhindern. Dagegen werden wir gemeinsam kämpfen!