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01.06.2010

DB Fahrwegdienste GmbH: Keine Zustimmung zur Auszahlung von Überstunden mehr
 

Die für DB Fahrwegdienste zuständige Tarifkommission hat nach langer und intensiver Diskussion entschieden, die tarifvertraglich notwendige Zustimmung für die Auszahlung von Überstunden nicht mehr zu geben.

Hintergrund für diese Entscheidung ist die mehr als unzufriedene Beteiligung der Betriebsräte bei der Anordnung von Überzeit. Auch ist eine ungerechtfertigte Mehrbelastung von bestimmten Beschäftigtengruppen nicht mehr akzeptabel. Die Arbeitgeber haben versäumt, notwendige Qualifikationen durchzuführen.

Durch den Beschäftigungssicherungstarifvertrag (BeSiTV) ist der Arbeitgeber in der Pflicht, durch entsprechende arbeitsorganisatorische Maßnahmen Arbeit beschäftigungssichernd zu planen und eventuelle Mehrbelastungen auf alle Beschäftigten der DB Fahrwegdienste zu verteilen.

TG und Betriebsrat sind bereit, entsprechende tarifvertragliche und betriebsverfassungsrechtliche Regelungen zu vereinbaren, die eine Gleichbehandlung bei eventueller Mehrbelastung garantieren. Außerdem muss die Notwendigkeit zur Auszahlung von Mehrleistungsstunden durch eine Neugestaltung des Grundeinkommens verringert werden, damit diese Stunden für eine immer notwendiger werdende betriebliche Altersversorgung, zum Beispiel Langzeitkonto, genutzt werden können.

Die Tarifrunde 2010 wird zeigen, welche Bereitschaft der Arbeitgeber hierzu hat!