25.01.2010
Die Verhandlungen zur Tarifrunde 2010 für die Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO), die Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA), die Regionalbus Ostbayern GmbH (RBO) und die Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF) sind festgefahren. Die Arbeitgeber legten zwar ein verbessertes Angebot vor aber es konnte keine Einigung erzielt werden.
Die Fronten bei den aktuellen Tarifverhandlungen sind verhärtet. Nach einem Verhandlungsmarathon von drei Tagen beinhaltet das Angebot der Arbeitgeber lediglich eine Erhöhung der Entgelte um 55 Euro ab Mai 2010 und 30 Euro ab Januar 2011 bei einer Laufzeit bis Dezember 2011. Der geforderte „Bonus“ für Gewerkschaftsmitglieder (156 Euro jährlich), eine Verbesserung zur Begrenzung der Schichtdauer, sowie die Einführung von Langzeitkonten werden abgelehnt.
Zeiten der Vor- und Abschlussarbeiten (jetzt 15 beziehungsweise 20 Minuten) und besondere Dienstelemente wie zum Beispiel Tanken oder kassendienstliche Aufgaben sollen nicht mehr wie vereinbart bezahlt, sondern pauschal „abgekauft“ werden. Dafür sollen die Busfahrer 5 Euro pro Arbeitstag erhalten. Die TG hat dieses „Angebot“ als nicht verhandelbar zurückgewiesen.
Die TG stellt eindeutig klar: Sollten die Arbeitgeber zur Fortsetzung der Verhandlungen am 2. Februar 2010 kein verhandelbares Angebot vorlegen, sind Warnstreiks oder ein Scheitern der Verhandlungen nicht ausgeschlossen.