28.12.2009
In der ersten Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Arbeitgeberseite aufgrund der wirtschaftlichen Situation die DB AutoZug GmbH zum Sanierungsfall erklärt.
Der Arbeitgeber fordert unter anderem deshalb:
- Lohnsteigerungen sollen sich künftig nur am Produktivitätszuwachs orientieren
- Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden
- Ausdehnung des Übertragungskorridors für +/- Stunden auf 72 Stunden
- Tarifgerechte Eingruppierung erst nach einer entsprechenden „Probezeit“
- Verzicht auf Mitbestimmung der Betriebsräte bei exakter Eingruppierung
- Reduzierung der erfolgsabhängigen Zahlung zugunsten eines alternativen Lohnelements
- Veränderung bzw. Abschaffung der Dispo-Prämie
- Langzeitbonus bei Erreichen der entsprechenden wirtschaftlichen Ziele
- Lange Laufzeit des Tarifabschluss zur Verbesserung der Planung
Jetzt müssen die Mitglieder entscheiden, wie sie sich zu diesen Forderungen positionieren.